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Das ,Verrechnungswesen eines Gaswerkes soll auseinanderhalten
: a) Gaserzeugung und - vertrieb (Fortleitung, Abgabe);
b) Hauptbetrieb und Nebenbetriebe (Teer etc.), sofern die Nebenprodukte
im eigenen Betriebe weiter verarbeitet werden.
Die Abrechnungen städtischer Gaswerke trennen selten die
Kosten nach den unter a) angegebenen Gesichtspunkten. Die Betriebskosten
der Gasverteilung! (u. a. Unterhaltung der Rohrleitung,
Gasmesser und -Automaten, Lokalmiete für die Reviere, Löhne und
Kosten der Gäsverbrauchsaufnahme, des Inkassos usf.) werden vermengt
mit den Kosten der öffentlichen Beleuchtung, obgleich diese
und der sonstige Bedarf der Gemeinde der Stadt voll angerechnet
werden sollte.
Die Ertragsberechnung stellt sich zumeist wie folgt: (beispielsweise)
Gasproduktion 63 885 760 cbm
Abgegeben wurden für:
1. Selbstverbrauch des Werkes 731450 „
2. öffentliche Beleuchtung 5 256 376 „
3. Privatverbrauch: Heiz-, Koch-, Kraft-,
Leuchtgas der Gemeinde und Privatleute 57 374 704 „
63 362 530 cbm Nntzgas
Gasverlust und ev. unbezahlt gebliebene
Gasbezüge . 523 230 „
Gesamtaufwand Mk. 12 961 366,40
1 cbm erzeugten Gases = 20,289 Pfg.
1 „ Nutzgas = 20,456 Pfg.
Ausgaben Die Ertragsrechn ung: Einnahmen
1. Betriebsausgaben laut Abrechnung
S. 368
2. Gasverteilung:
Unterhaltung des Rohrnetzes . . .
Unterhaltung d. öffentlichen
Beleuchtung
Unterhaltung der Gasmesser . . .
Sonstige Vertriebskosten
Bruttokosten 2 A'
-r Einnahmen 2 E'
Nettokosten des Gases . . . N
~ Erlös für Gas G
Uberschuß Ü
Nebenprodukte
Hausanschluß, Gasmessermiete
und andere Einnahmen . . ■ .
2 E'
für Gas G