Contents : Das Minenwesen in Argentinien

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heitliche  (errechnete),  ober  sie  werden  von  Fall  zn  Fall  von  den  Kontrahenten ­
  vereinbart  (variable  Kurse).
Die  Berliner  Börse  hat,  wie  auch  die  Mehrzahl  der  deutschen
Provinzbörsen,  im  Kassahandel  den  Einheitsknrs.  Wie  er  errechnet ­
  wird,  ist  im  nächsten  Abschnitt  dargestellt.
Da  zu  diesem  Einheitskurse  alle  Aufträge,  soweit  der  Kurs  solche  zuläßt,
ausgeführt  werden,  bietet  er  dem  Publikum  einen  Schutz  vor  Übervorteilung ­
  („Kursschnitt")  durch  unredliche  Bankiers.  Aber  der  Einheitskurs ­
  hat  auch  Nachteile,  vor  allem  den,  daß  seine  Bildung  durch  Zufälligkeiten ­
  beeinflußt  wird  und  nur  die  Börsenstimmung  zum  Ausdruck  kommt,
die  zur  Zeit  der  Kursfeststellung  herrschte;  nachher  eintreffende  Nachrichten ­
  können  den  Kurs  nicht  mehr  beeinflussen.
Neben  dem  E  i  n  h  e  i  t  s  kurs  besteht  bei  einer  Reihe  von  Papieren,  die
vom  Börsenvorstand  ausdrücklich  zu  dieser  Art  des  Handels  zugelassen ­
  sind,  die  Notierung  fortlaufender  (variabler,
schwankender)  Kurse.  Der  Handel  erfolgt  zu  festen,  jeweils  zwischen
den  Parteien  vereinbarten  Kursen,  wie  sie  beim  Zeitgeschäft  üblich  sind.
Das  Ventil,  das  der  Handel,  der  in  den  engen  Rahmen  des  Einheitskurses
nicht  mehr  zu  zwängen  war,  vor  dem  Kriege  sich  geöffnet  hatte,  war  der
„freie  Verkehr".  1917  wurde  der  fortlaufende  K  u  r  s  für  eine  Anzahl ­
  Effekten  zugelassen.
Als  am  12.  April  1932  wieder  Kurse  notiert  und  veröffentlicht  werden
durften,  bezog  sich  dies  nur  auf  das  K  a  s  s  e  g  e  s  ch  ä  f  t.  Von  der  feinstentwickelten
  Form  des  Börsenverkehrs,  dem  Terminhandel,  war  man  —
vorläufig  —  zu  einer  einfacheren  übergegangen.  Technisch  aber  hat  der
Fortfall  des  Terminhandels  zu  einer  Erweiterung  des  Kassehandels  z»
variablen  Kursen  geführt,  zu  dem  die  meisten  früheren  Terminwerte
  zugelassen  worden  sind.  Auch  sonst  sind  einige  Werte  mit  größerem
Umsatz  in  den  Kreis  der  variablen  Effekten  aufgenommen  worden.
Als  Markt  des  Massenverkehrs  hat  sich  die  Börse  für  gewisse  Fälle  ein
eigenes  Maß  geschaffen:  den  „Börsenschluß"  (im  Warenhandel  auch  „Los"
genannt).  Die  Mindestsumme  im  Terminhandel  und  im  variablen  Verkehr ­
  ist  an  den  einzelnen  Börsen  und  auch  innerhalb  derselben  Börse  für
die  einzelnen  Effektengattungen  verschieden.  An  der  Berliner  Börse  beträgt ­
  ein  Börsenschluß  im  Börsenterminhandel  für  die  meisten  Effektengattungen ­
  6000  RM;  im  variablen  Verkehr  25  Stück,  2000,  3000,
            
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