Full text : Die Fabriksparkasse

28

dritte  Preise  von  ;je  50  dll  und  vier  vierte  Preise  von  je
25  JC)  teil,  die  unter  Leitung  des  Vorstandes  der  Betriebskrankenkasse
  erfolgt.
Heute,  nach  2V2  jährigem  Bestehen,  zählt  die  freiwillige
Spareinrichtung  171  Sparer  mit  einem  Gesamtsparguthaben ­
  von  31673,40  <M.  Wenn  sich  diese  Zahlen  gegenüber ­
  denen  der  Bergischen  Stahlindustrie  auch  sehr  bescheiden ­
  ausnehmen,  so  ist  doch  aus  ihnen  zu  erkennen,
daß  wir  auf  dem  von  uns  beschrittenen  Wege  gegen  früher
einen  wesentlichen  Fortschritt  errungen  haben,  der  für  die
Zukunft  zu  den  besten  Hoffnungen  berechtigt.  In  unseren
Bemscheider  Betrieben  werden  zurzeit  1650  Arbeiter  beschäftigt, ­
  rechnet  man  hiervon  etwa  200  Ausländer
(Ungarn,  Italiener  usw.)  ab,  die  zu  den  Spareinrichtungen
nicht  zugelassen  sind,  so  ergibt  sich,  daß  rund  45%  unserer
Arbeiter  sparen.
3.  Die  Jugendspareinricbtimg  derTucli-  und  Flaneilfabriken
  Hermann  Levin  G.  m.  b.  H.  in  Göttingen.
Von  Prokurist  Behrens,  Göttingen.
Um  die  Spartätigkeit  der  jugendlichen  Arbeiter  besonders ­
  anzuregen  und  weil  erfahrungsgemäß  von  diesen
so  mancherlei  Geld  unnötig  ausgegeben  wird,  wurden  von
der  Firma  H.  Levin  im  Jahre  1897  mit  rückwirkender
Kraft  bis  zum  Jahre  1891  Zusatzbestimmungen  erlassen,
wonach  den  jugendlichen  Arbeitern  Prämien  in  Aussicht ­
  gestellt  wurden,  wenn  sie  ihren  Sparkassenbüchern
größere  Beträge  als  bisher  zuführen  würden.  Unsere
Firma  wurde  dabei  von  dem  Gedanken  geleitet,  das
Verantwortlichkeitsgefühl  ihrer  Arbeiter  zu  erhöhen  und
sie  dazu  zu  erziehen,  im  Falle  der  Not  bei  Bestreitung
dringender  Ausgaben  selbst  eintreten  zu  können.
Des  öfteren  hat  die  Firma  durch  diese  Fürsorge  auch
die  Genugtuung  gehabt,  ihren  Arbeitern  die  Einrichtung ­
  eines  eigenen  Haushalts  wesentlich  zu  erleichtern
und  ihnen  den  Erwerb  von  Grundeigentum  zu  ermöglichen. ­
  —  Diese  Zusatzbestimmungen  gewähren  nun  allen
denjenigen,  die  im  Alter  von  14—16  Jahren  bei  uns
in  Arbeit  treten  und  ohne  Arbeitsunterbrechung  in  sieben,
bzw.  in  fünf  aufeinanderfolgenden  Jahren  sich  durch
regelmäßig  wöchentlich  zu  zahlende  Einlagen  in  Mindesthöhe ­
  von  90  Pf.  ein  kleines  Kapital  ersparen,  bei  Voll ­
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.