Full text : Die Fabriksparkasse

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Die  Einzahlungen  betrugen  97  404  Jl,  der  Zinseszinszuwachs
15  585  Jl;  bei  der  jetzt  erhöhten  Verzinsung  für  die  ersten
tausend  Mark  wird,  wie  schon  gesagt,  der  Zinseszinszuwachs
künftig  noch  höher  sein,  da  der  erhöhte  Zins  von  8°/o  gerade
für  die  237  Sparer  unter  tausend  Mark  auf  das  gesamte  Guthaben ­
  entfällt.
Eür  die  Gesamtguthaben  von  318  371  Jl  sind  beim  Landsberger ­
  Kreditverein  als  Treuhänder  350  000  Jl  Teilsehuldverschreibungen
  hinterlegt.
Max  Bahr
Jute-Spinnerei  und  Weberei,  Plan-  und  Sackfabrik.
Max  Bahr.
Daß  das  Gesamtguthaben  der  Sparer  am  31.  Dezember  1912
betrug  bei  der  Sackfabrik  63  055  Jl,  bei  der  Jute-Spinnerei
255  316  Jl,  bescheinigen  die  Kassen-  und  Buchführer.
Otto  Bahr.  Rob.  Wilski.

Daß  zur  Sicherheit  für  die  Einleger  der  Sparkasse  der  Max
Bahr,  Jute-Spinnerei  und  Weberei,  Plan-  und  Sackfabrik  bei
uns  350  000  Jl  4: 1 hi 0 lo  Teil-Schuldverschreibungein  der  Max
Bahr,  Jute-Spinnerei  und  Weberei,  Plan-  und  Sackfabrik
hinterlegt  sind,  bescheinigen  wir  hierdurch.
Landsberger  Kredit-Verein.
E.  G.  m.  b.  H.
Peters.  M.  Glogau.
Satzungen  der  Sparkasse  der  Firma  Max  Iialir,  Jute-Spinnerei
und  Weberei,  Plan-  und  Sackfabrik.
Um  den  in  unseren  Betrieben  in  Landsberg  a.  W.  beschäftigten ­
  Personen  —  Beamten  wie  Arbeitern  —  durch  Gewährung ­
  einer  höheren  Verzinsung  einen  stärkeren  Anreiz  zum
Sparen  zu  geben  und  sie  hierdurch  zur  Ansammlung  eines
kleineren  oder  größeren  Kapitals  zu  veranlassen,  haben  wir
eine  Sparkasse  der  Firma  Max  Bahr,  Jute-Spinnerei  und
Weberei,  Plan-  und  Sackfabrik  in  Landsberg  a.  W.,  gegründet,
für  deren  Benutzung  folgende  Satzungen  gelten:
§  1.  Einlagen  werden  nur  angenommen  von  Beamten  und
Arbeitern  der  Firma  sowie  nur  aus  den  vom  Gehalt  oder  Lohne
gemachten  Ersparnissen.
§  2.  Der  Guthaben-Höchstbetrag  eines  Sparers  wird  auf
5000  Jl  begrenzt.  Überschreitungen  bedürfen  besonderer  Genehmigung ­
  der  Firma.
§  3.  Die  Verzinsung  erfolgt  für  die  ersten  tausend  Mark
mit  acht,  für  die  tausend  übersteigenden  Beträge  mit  sechs
Prozent  auf  das  Jahr;  sie  beginnt  mit  dem  ersten  Tage  des
auf  die  Einzahlung  folgenden  und  endet  mit  dem  letzten  Tage
des  der  Auszahlung  vorangehenden  Monats.  Berechnet  werden
die  Zinsen  nur  von  vollen  Mark,  überschießende  Pfennige
werden  nicht  verzinst.
            
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