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für die Erreichung ihres Zieles vorläufig sogar
vorgezogen. Das wäre ja ein schlechter Staats'
mann, der nicht stets Krieg und Frieden in
den Falten seiner Toga trüge. Waren wir wie
die Karthager, gaben wir dem Gegner politische
Macht um friedlichen Erwerb, dann um so besser
und vorteilhafter für die Briten; wählten sie
später einen günstigen Augenblick zum Kriege,
keines Hannibals Feldherrnkunst hätte uns mehr
errettet.
So aber ward der gegenwärtige Krieg zum
Richter, der Friedensschluß zum Wahrspruch der
Parteien. Wer zweifelt daran, daß die Durchkämpfung
des Konflikts vor allem anderen eine
Bewährung der kriegerischen Tugenden, in
zweiter Linie erst der wirtschaftlichen Kräfte
fordert; daß dieser Kampf ein Kampf der
Heere und Flotten, in zweiter Reihe erst ein
wirtschaftlicher Krieg ist?
Wohl erinnert unser Ringen an jenen napoleonischen
Höhepunkt des britisch-französischen Konflikts,
an die Kontinentalsperre, als das Musterbeispiel
eines mit wirtschaftlichen Mitteln durchgeführten
Kampfes. Wir wissen längst, daß
nicht Napoleon I. der Urheber jenes Planes ist,
daß die Aushungerung vielmehr aus älteren