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gange, umgekehrt zuerst nach wirtschaftlichen
Gütern auszublicken, den politi chen Sinn des
Kampfes in sein wirtschaftliches Nebenwerk
hineinzulegen. Wir würden eine Enttäuschung
erleben, die mit Scham gepaart sein müßte.
England, das diesen neuen Kampf begonnen
hat, will uns in den politischen Exponenten
unserer Volkskraft treffen. Verlangt es nur
nach unserem Handel, unserer Schiffahrt? Nein.
Wir haben es in seinem Parlament vernommen:
Helgoland, Kiel, der Kaiser-Wilhelmkanal, die
Kolonien und vor allem unsere Flotte würden
ihm der volle Preis des Krieges gewesen sein.
Ein Wille zur Macht, der alles andere als
„kramerhaft" ist, spricht daraus. Wie immer
wir den Kurs der eigenen Staatskunst wählen
werden, ihr Element ist jedem Staat das gleiche;
obwohl wir wahrlich von napoleonifchem Beginnen
den Deutschen frei wissen, an allen
Orten und zu jeder Zeit steht doch der Staaten
Schicksal unter gleichen Sternen: Macht oder
Anmacht, Wille zur Macht oder Hinneigen zur
Ohnmacht, es gibt in der politischen Welt kein
Drittes. Wer es anders meint, wer in den
„wirtschaftlichen Interessen", in Austausch
und Bereicherung das Ziel der Politik
sieht, wem Deutschlands weltgeschichtliche Bestimmung
auch in dem größten Kampfe rein