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die wirtschaftliche Produktivität des deutschen
Volkes in der Gegenwart, die unerzeugten Werte
seiner wirtschaftlichen Zukunft sind Gegenstand
und Preis des Ringens. Am sie, als einen
Ausfluß seiner Lebenskraft, geht mit der Kampf.
Antrennbar von dem Ganzen der Nation, erdulden
sie mit ihm den Ansturm fremder Macht,
erfahren mit ihm Wachstum oder Niederbruch.
Für sich allein bedeutet das wirtschaftliche
Element noch nicht den Sinn des Krieges.
Kann denn überhaupt die Vernichtung wirtschaftlicher
Werte, die Minderung der wirtschaftlichen
Kraft des Gegners, mithin das rein negative
Einwirken auf einen Teil der Gegenwart,
als positives Kriegsziel ökonomischen Charakters
gelten? Die Voraussetzung des Saturday-Review-Artikels,
daß Großbritanniens Wirtschaftskraft
um den Betrag der deutschen
Kriegseinbußen zunähme, hat sich als augenscheinlich
falsch erwiesen; wird Deutschlands
Konkurrenz tödlich geschlagen, dann tritt im
ganzen eher eine Verringerung des wirtschaftlichen
Lebens auf dem Weltmarkt ein.
Eine solche Kriegsfolge wäre ökonomisch zunächst
von zweifelhaftem Nutzen für den
Sieger; unzweifelhaft wäre wieder nur die
allgemeine Machtverschiebung zu Angunsten
des Anterlegenen, die sofortige Verringerung