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welche der britischen neueren Staatskunst rein
ökonomische Ziele und Motive unterschieben,
kann ich schweigen, der Haß gegen den Urheber
des Weltkriegs hat genug Zeugnisse beigebracht.
Nur der bekannte Ausspruch eines britischen
Historikers sei hier wiederholt, weil er zeigt, daß
dies Urteil nicht auf „torei§ners" beschränkt ist,
und weil er von den Taten auf den Charakter
des britischen Volkes schließt. Unser Gewährsmann
sagt von seinen Landsleuten des 16. und
17. Jahrhunderts: Für sie „ist der Krieg eine
Industrie, eine der möglichen Arten, reich zu
werden; das blühendste Geschäft, die einträglichste
Geldanlage«.')
Was aber lehrt ein Blick auf die Geschichte
des 16. bis 17. Jahrhunderts? Wenn überhaupt,
so haben damals das politische Antlitz, die
Sprachen und die Religionen der westlichen Welt
ihre für die Neuzeit eigentümlichen Züge erhalten.
Unmöglich zunächst, das Eingreifen Englands
auf dem Kontinent zu sondern von den eminent
politischen und konfessionellen Motiven, welche
in jenen Jahrhunderten die europäische Welt
bewegten! Hier müßte wieder ein Historiker
in die Lücke treten: zeigen, welchen Bewegl
) Vgl. im übrigen Tönnies, Englische Weltpvlitik
in englischer Beleuchtung, 1915.