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wert ist, wird darum das Genie des Staatsmanns
mit dem Genius der Geschichte zu erfüllen
streben.
Aber sind nicht gerade die Kräfte, denen der
deutsch-britische Konflikt entsprang, die Kinder
ihrer eigenen Zeit, in der Vergangenheit noch
unbewährt und dem Historiker daher unauffindbar?
Erschöpft nicht doch die Staatskunst
dieser unserer Gegenwart sich im Auffinden und
Verwerten ökonomischer Motive? Zum mindesten
der deutsch-britische Konflikt selbst, so
hört man vielfach sagen, sei aus dem „Eintritt
Deutschlands in die Weltwirtschaft" entstanden.
Daß diese „Weltwirtschaft" so alt ist wie die
Neuzeit selbst und der Eintritt Deutschlands in
sie kein singulärer Vorgang, bedarf nach meinen
Andeutungen dem gegenüber keiner Ausführung
Ts könnte aber gerade Deutschlands wirtschaft-'
licher Aufschwung so stark und so gehässig gewesen
sein, daß er in diesem einen Fall auch
gegen jede geschichtliche Erfahrung ein zureichender
Grund zum Kriege ward. Deutschland
war eben ein Träumer unter den Völkern,
wie einst Joseph — kein Wunder, daß die älteren
Brüder eifersüchtig wurden und ihn, wie einst
den Joseph, verraten und verkaufen wollten.
Beneideten sie uns doch auch um unseren bunten
Nock!