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sieben Achtel aus den politisch unabhängigen Gebieten
der Welt; nur gut ein Achtel kam aus
Kolonialgebieten, unter denen dabei Britisch-Zndien
voransteht. Während des Krieges ist
ja die Unabhängigkeit Zentraleuropas von den
Kolonialbezügen auf eine harte Probe gestellt
worden, deren gutes Bestehen die meisten
überrascht hat. Im Frieden trat diese innere
Stärke bereits hervor, sobald der Blick auf die
politische Gliederung unseres Außenhandels fiel.
Ganz überwiegend beschränkte nämlich Deutschlands
Anteil an der Weltwirtschaft sich aus den
Austausch mit Europa und den Vereinigten
Staaten. Ich will hier nur auf eine Erscheinung
erneut Hinweisen: Obgleich wir unseren Außenhandel
jährlich um Milliardenwerte schließlich
steigerten, gehen doch von unserem Export seit
1889 mit völliger Regelmäßigkeit drei Viertel in
das eigentliche Europa; Amerika erhält zuletzt
ein gutes Sechstel, auf ganz Asien, Afrika und
Australien aber kommt weniger als ein Zehntel
unserer Ausfuhr.
Wäre also Deutschlands Krieg wirklich ein
Wirtschaftskampf und sollte der Preis dem Einsatz
irgendwie entsprechen, dann dürfte gerade
um des ökonomischen Vorteils willen der Hauptgewinn
niemals in dem Erwerbe von Kolonien
gesucht werden. Da die Kolonialwirtschaft im