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Großbritannien bringt es mit sich, daß selbst
manche Äußerlichkeiten des Kampfes Ähnlichkeit
ausweisen. Schon Napoleon I. führte seine
Kriege für die Freiheit der Meere und des
Kontinents von britischer Willkür und Bedrückung;
die Sprache des Konvents ist hierin
keine andere als die des Imperators. Wir
haben in unseren Tagen die Aushungerung des
revolutionären Frankreichs, die Vergewaltigung
der Neutralen, die ethische Verhüllung des
Kriegsanlasses „Belgien", ja sogar die mißglückten
Mordanschläge aus seiten Eng'ands in
neuer Auflage erlebt. Kein Wunder, daß aus
seiten Deutschlands die Phraseologie des großen
Kampfes gleichfalls wiederkehrt.
Vor allem darin, daß unsere leitenden
Männer gleich den Männern von 1792 jede
„Lust am Länderraube" von sich weisen; auch
der Konvent versprach ja 1793 ohne Erfolg in
London, Belgien wieder zu räumen. Erst der
politische Ausgang des gegenwärtigen Ringens
kann uns lehren, ob Deutschland diesem selben
Vorsatz treu bleiben und auf anderem Wege
sein politisches Ziel — die Niederzwingung des
Hauptgegners England — erreichen wird;
zweifelhaft ist es ja immerhin, ob selbst
Napoleon I. mit einem britischen Antwerpen
in der Flanke ein solches Ziel jemals erreicht
Lrnz.
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