die Adler der kaiserlichen Legionen besiegt zu
Boden sanken.
Schließlich möchte der Deutsche die bedrohliche
Zuspitzung des Interessengegensatzes, wie
sie im Weltkrieg aus dem Eigennutz der Mächte
hervorgesprungen ist, begreiflicherweise nicht
dauernd gegen sich gelten lassen. Als Deutscher
sieht er aber die glückliche Auflösung des Konfliktes
zunächst nicht, wie doch das Gegebene
wäre, in einer der Gegenmacht gewachsenen
Verstärkung seines eigenen Vermögens, sondern
vielfach in einer rein diplomatischen Trennung
der verbündeten gegnerischen Mächte.') Daß
die diplomatischen Fähigkeiten des Deutschen
dem künftighin gewachsen seien, mag nicht bezweifelt
werden. Ob aber die politischen Voraussetzungen
eines militärischen Konfliktes in dem
Eigeninteresse zweier Länder wirksam gegeben
sind, hängt ausschließlich von dem wirklichen
oder vermeintlichen Gewicht ab, das ihnen die
Staatskunst und die öffentliche Meinung der
beteiligten Länder beilegt. Beweis dafür z. B.
die abwartende Haltung Amerikas im chinejisch-*)
Dies Rezept wurde begreiflicherweise schon vor
dem Ausbruch des Weltkriegs der Triple-Entente
gegenüber bei uns empfohlen, vgl. noch die „Preußischen
Jahrbücher" vom Juli 1914; das Rezept ist also
mindestens nicht neu.