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obschon er bei der relativen Kleinheit des
amerikanischen Außenhandels nicht gerade immer
in der allgemeinen Außenhandelsziffer hervorzutreten
braucht. Rein wirtschaftlich betrachtet,
liegt für England jedenfalls keinerlei Veranlassung
vor zu einer irgendwie freundschaftlichen
Politik, im Gegenteil. Wie erklärt sich
aber dann jene dauernd rücksichtsvolle und nachgiebige
Staatskunst, welche das Verhältnis
Londons zu Washington kennzeichnet? Hat
etwa Nordamerika sein wirtschaftliches Vorwärtsdrängen
wettgemacht durch eine ausgesprochene
politische Bescheidenheit und Anhänglichkeit
an das alte Mutterland?
Die Anion hat Großbritannien übertroffen
nicht nur auf seinem eigenen Gebiet — dem
der Gewinnung von Steinkohle, Eisenerz, Roheisen
und Stahl; sie beherrscht nicht nur die
Weltproduktion in Rohbaumwolle, Petroleum,
Kupfer; sie ist auch politisch keineswegs ein
dankbarer Schüler ihres alten Stammlandes.
Ihre Monroedoktrin umfaßt in immer extensiverer
Auslegung von Pol zu Pol die andere
Hemisphäre; darüber hinaus greifen sie nach
den Rändern der Südsee und bewerben sich
um China; den englischen Dominions Kanada
und Australien haben die Nordamerikaner ganz
friedlich angeboten, sie sollten unter ihre „Sterne