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Mochte Deutschlands wirtschaftliche Konkurrenz
zunehmen oder nicht, in jedem Fall
blieb Großbritannien die erste Macht der Welt;
wir hatten wahrlich nicht den Wunsch, darin
mit ihm zu wetteifern. Wissen wir doch während
des Krieges kaum, für welcher Art politische Notwendigkeit
wir kämpfen. England hingegen
sah nur ein Hemmnis auf dem Weg zur vollen
Weltherrschaft; das war ihm nicht die englisch
sprechende Union, der es politisch fügsam blieb,
das war allein das „stammverwandte" und doch
in jeder wesentlichen Hinsicht ihm so fremde
Deutschland. Dies „tumbe" Deutschland, wenn
es den Schlaf sich aus den Augen rieb und
klaren Blickes in die Welt sah, mochte der wahren
Kraft bewußt werden, die seinem waffenfrohen
Arme innewohnt. Oft und mit Recht hat man
in diesen Tagen unser Deutschland verglichen mit
dem Sonnensohne Sigfrid, der seine Kraft nicht
kennt, freilich sein Schwert lieb hat und vom
Fürchten nichts weiß. Mime aber, der ihn
einstmal zum Werkzeug seiner eigenen Weltherrschaft
erkor, fürchtet den jungen Recken und
plant ihm jetzt Verderben. Daß Deutschlands
Schwert den Drachen töten, den Anstifter des
Unheils treffen wird, ist unser Glaube. Möchte
doch auch die „Tumbheit" endlich schwinden,
der deutsche Sigfrid durch das Blut des