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nationales Wachstum uns aufgezwungen hat,
erstreiten: Freiheit von Großbritannien, eine
politische Stellung neben ihm, die uns künftighin
erlaubt, gleich der Anion als wahre Großmacht
unser politisches Schicksal in eigener Hand
zu halten. Hier ist der Schatz zu heben, der mit
der Macht zugleich den Frieden birgt. Hier lag
das treibende Motiv, hier muß das Schlußwort
dieses Krieges gesprochen werden. Wo und bei
wem wir diese Garantien unserer künftigen
politischen Autarkie zu finden haben, ist nicht
mein Amt und nicht die Zeit zu untersuchen.
In diesem Fall bleibt Großbritannien genug
von seiner Macht. Wir Deutschen hätten den
Sinn dieses den Krieg beherrschenden Konflikts
gelöst. And einzig unter dieser Voraussetzung
allein kann früher oder später eine Annäherung
der beiden Mächte stattfinden, die jeder gibt
und jeder läßt, was ihr gebührt. *)
*) Nach den Äußerungen und Andeutungen ernsthafter
Gegner hätte österreich-Angarn und Deutschland im März
1915 den Frieden etwa auf der Grundlage bekommen
können: Austausch Ostgaliziens gegen ein Stück Kongreßpolen,
Austausch Belgiens gegen Mittelafrika. Man sieht,
vom Standpunkt unserer Gegner aus kein schlechter Abschluß:
keine eigenen Einbußen, überdies eine für England
sehr erfreuliche Schwächung sämtlicher Kontinentalnationen!
Demgegenüber ist eine Erörterung des deutschen
Kriegsziels z. Zt. mit vollem Recht nicht freigegeben.