^cts Schicksalsjahr 1914 eröffnet auf dem
Welttheater einen neuen Aufzug auch des ökonomischen
Geschehens; es stellt die tragische unlösbare
Verknüpfung alles Wirtschaftens mit
den ihm an sich wesensfremden politisch-militärischen
Vorgängen hell ans Licht.
Die Türken und die Balkanvölker rüsteten
nach kleiner Pause abermals zu einem Kampfe,
von dem sie allenfalls ein künftiges Gedeihen
ihrer ausgezehrten Wirtschaftskraft erhoffen durften.
Ein Aufatmen ging durch die Donaumonarchie,
als plötzlich das Juli-Ultimatum jenen
lähmenden Bann der Ungewißheit löste, unter
dem die österreichische Volkswirtschaft seit 1908
gestanden hatte. Frankreich und Rußland wollten
durch den Krieg politischen Ersah für alle
Opfer und Enttäuschungen erhalten, die ihnen
beiden die Entente aus manchem Felde seit 1894
eingebracht. Deutschland und England schließlich
sehten jedes unbedenklich die Güter einer
reichen wirtschaftlichen Blütezeit aufs Spiel;
Lenz.
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