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Eisen- und Stahlschiffbau: Hilssmaschinen.
6. Heizvorrichtungen mittels Dampfes und elektrischen Stromes.
7. Kaltlustmaschinen zur Erzeugung von Eis und kalter Luft für die Kühlräume.
8. Ventilationsmaschinen zur Lüftung der Schiffsräume sowie für Trockenräume
zum Absaugen der feuchten Luft.
Neben dieser großen Zahl und Mannigfaltigkeit der Hilfsmaschinen und Apparate
bieten nun die neueren Schnelldampfer der Handelsmarine in ihren kunstgerechten und
wohnlichen Speisesälen, Damensalons, Rauchzimmern u. s. w. in den bequemen und
praktisch eingerichteten Schlafkammern der Passagiere, in den zahlreichen Bade- und Klosetteinrichtungen
sowie den mannigfachen Wirtschaftsräumen für die Küche, den Kammern
für den Schiffs- und Postbetrieb u. s. w. eine Fülle von kunstgewerblichen Arbeiten und
praktischen Einrichtungen, wie man sie selten in so gedrängter Form und mit raffinierten
Mitteln ausgestattet vorfindet. Jeder kleinste Raum muß auf die denkbar beste Weise
ausgenutzt und verwertet werden, um einerseits die Zahl der nutzbringenden Wohnräume
713. Gepanzerter Kommandotnrnr. Nach „The Engineer“.
sowie die übrig bleibenden Räume für Zwischendeckpassagiere und Ladung zur Erhöhung
der Rentabilität des Schiffes zu steigern, anderseits jeden Raum möglichst praktisch und
wohnlich einzurichten. Und so müssen sich beim Ban der Schnelldampfer Ingenieur,
Künstler und Kaufmann eng zusammenschließen, um ein schnelles und mit Bezug auf den
täglichen Kohlenverbrauch der Maschinenanlage ökonomisches, aber auch ein seetüchtiges
und sicheres Fahrzeug zu schaffen, welches zugleich einen bequemen und gesunden
Aufenthalt bietet und im stände ist, für den Rheder eine rentable Kapitalsanlage zu bilden.
Bei den Kriegsschiffen treten die ästhetischen und finanziellen Rücksichten ganz in
den Hintergrund, und die Schiffsräume werden allein nach dem Grundsatz eingerichtet, die
Gefechtsstärke des Schiffes nach Möglichkeit zu steigern und die Mannschaft durch Schaffung
von luftigen und gleichmäßig temperierten Räumen jeder Zeit gesund und kampffähig zu
erhalten. Neben den großen Räumen, welche zunächst die gesamte Maschinen- und Kesselanlage
beansprucht, neben den Mnnitionskammern und Provianträumen, den Torpedoräumen
zum Lancieren der Untcrwassertorpedorohre, wird nun jeder verfügbare Platz in
den unteren Schiffsräumen zum Stauen von Kohlen oder flüssigem Brennmaterial aus-87*