Full text : Der Weltverkehr und seine Mittel

932  Die  Weltwirtschaft.

Etsenverbrauch  im  Jahre  1897  in  Tausenden  Tonnen.

2  85
&

§
s
&

o  £
-8  ^

s

£
d
rs

g
St
83

1

Hochofenproduktion  ......

6880

8930

2472

1330

1035

542

1901

9806

Einfuhr  von  Roheisen

461

40

125

165

364

54

—

42

Ausfuhr  von  Roheisen

129

1588

210

12

27

73

—

668

Im  Jnlande  verarbeitetes  Roheisen

7212

7382

2387

1483

1372

523

9180,5

Einfuhr  von  Eisen-  und  Stahlwaren,

ans  Roheisen  umgerechnet.  .  .

231

491

151

113

132

—

—

—

Ausfuhr  von  Eisen-  und  Stahlwaren,

aus  Roheisen  umgerechnet.  .  .

1908

3240

197

65

876

—

—

—

Einheimischer  Eisen-Verbrauch  auf

Roheisen  umgerechnet  ....

5535

4633

2341

1531

628

—

2724*)

—

Bevölkcrungszahl  in  Millionen.  .

53

40

38,5

46

6,5

5

132

73

Auf  den  Kops  kommen  Lg:

der  eigenen  Hochofenprodnktion.

129,8

223,3

64,2

28,9

159,2

108,4

14,4

134,3

des  im  Jnlande  verarbeiteten

Roheisens

136

184,5

62

32,2

211

104,6

—

125,8

des  einheimischen  Eisenverbrauches

104,4

115,8

60,8

33,8

96,6

—

20,6

—

waren  doppelt  und  dreifach  ausgewogen,  ein  Zeugnis  für  die  hohe  Entwickelung  der  eisenverarbeitenden ­
  Industrien  dieser  Länder,  der  die  eigene  Erzeugung  an  Roheisen  nicht  zu
genügen  vermag.  Dagegen  decken  England  und  Frankreich  nicht  nur  den  Bedarf  der
eigenen  Industrie  an  Roheisen,  sondern  führen  solches  auch  noch  aus.  Das  Gleiche  ist  bei
Schweden  und  den  Vereinigten  Staaten  von  Nordamerika  der  Fall,  wenngleich  für  sie  kein
genügendes  Material  zur  Aufstellung  einer  genauen  Berechnung  vorliegt.  Alle  übrigen  Länder
haben  eine  Mehreinfuhr  an  Eisen  und  Eisenwaren  aufzuweisen,  die  jedoch  nur  für  Österreich-Ungarn
  (mit  48  000  t)  und  für  Rußland  (mit  823  000  t)  ziffernmäßig  zu  bewerten  ist.
Andere  Metalle.  Auch  die  Erzeugung  und  der  Verbrauch  der  anderen  unedlen
Metalle  hat  in  der  jüngsten  Zeit  eine  bedeutende  Steigerung  erfahren,  namentlich  infolge
des  Bedarfes  der  Elektrotechnik.  Dabei  hat  ihr  Verbrauch  fast  durchweg  verhältnismäßig
am  meisten  im  Deutschen  Reiche  zugenommen,  das  übrigens  auch  absolut  nach  England
die  größten  Mengen  davon  verwendet:  abermals  ein  Beleg  für  die  günstige  Entwickelung,
welche  die  deutsche  Industrie  nicht  nur  an  sich,  sondern  auch  im  Vergleiche  zu  den  älteren
Industriestaaten  genommen  hat.  Die  nachfolgenden,  den  statistischen  Zusammenstellungen
der  Metallurgischen  Gesellschaft  in  Frankfurt  a.  M.  entnommenen  Zahlen  geben  eine  Übersicht ­
  über  die  Weltproduktion  der  wichtigsten  Metalle  und  über  ihren  Verbrauch  in  Deutschland, ­
  England  und  Frankreich  in  den  Jahren  1889  und  1897  in  Tonnen  zu  1000  Lg.

Well-Produk'ion


Deutschland

Verbrauch  in
England

Frankreich

Blei  1889  .  .  .

549  000

77  320

152  876

57  510

„  1897  .  .  .

701  000

129  898

182  334

86  735

+  oder  —  in  %  •

+  30°/ 0

+  68%

+  42  %

+  50%

Kupfer  1889.  .  .

266  000

46  668

88  762

27  292

„  1897.  .  .

405  135

89  798

105  263

51  869

+  oder  —  in  °/o  •

+  50%

+  93%

+  18,6%

+  82%

Zink  1889  .  .  .

335  000

83  814

81981

35  295

„  1897  .  .  .

443177

119  110

86  463

54  433

+  oder  —  in  %  ■

+  30%

+  42%

+  5%

+  54%

Zinn  1889  .  .  .

55  200

8  937

17  909

1  547

„  1897  .  .  .

71  100

12  463

15  029

7  053

+  oder  —  in  %  •

+  28%

+  40%

-16%

+  34%

*i  Die  Mehreinfuhr  Rußlands  in  Eisen  und  Eisenwaren  betrug,  in  Roheisen  ausgedrückt,
823  000  t.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.