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Als Kriterium der Einteilung der Konkurrenz-Arten dient
hier der Typus des Unternehmens, was sich seinerseits auf dieses
oder jenes Verhältnis zur gesellschaftlichen Arbeitsteilung, d. h.
zu den grundlegenden Produktionsbeziehungen der Warenwelt,
stützt.
Aus dieser Umgrenzung ergibt sich auch die Abgrenzung
der Methoden des Konkurrenzkampfes. Es ist in der Tat vollkommen
klar, daß, während die Horizontalkonkurrenz mit
billigen Marktpreisen (der „klassischste“ Typus der Konkurrenz)
operieren kann, bei der Vertikalkonkurrenz die Methode der
wohlfeilen Preise anderen Methoden Platz machen muß. Und
wir sehen auch wirklich, daß hier die Methoden des direkten
Druckes, einer gewissen action directe, von seiten des Kapitals
die Hauptrolle zu spielen anfangen, so in erster Linie der Boykott
als die elementarste Form.
Die Aenderung der Methoden des Konkurrenzkampfes tritt
noch mehr hervor, sobald dieser Kampf aus der Sphäre der
Marktverhältnisse heraustritt, auch selbst wenn er die Verhältnisse
dieses Marktes zum Ausgangspunkt hat. Der Preis ist die
allgemeine Kategorie der Waren produzierenden Gesellschaft,
und daher findet jede Gleichgewichtsstörung ihren Ausdruck in
einer bestimmten Bewegung der Preise. Die Kategorie des Profites
ist undenkbar ohne die Kategorie des Preises, Kurzum, jede ökonomische
Erscheinung der kapitalistischen Welt ist auf diese oder
jene Art an den Preis und folglich auch an den Absatzmarkt
gebunden. Doch das bedeutet nicht, daß jede ökonomische Erscheinung
eine Erscheinung des Marktes ist. Ein analoger Satz
gilt auch für die Konkurrenz. Bisher wurde hauptsächlich die
Marktkonkurrenz betrachtet, die für den Typus der Horizonialkonkurrenz
im allgemeinen charakteristisch war, Aber der Konkurrenzkampf,
d, h. der Kampf zwischen kapitalistischen Unternehmen
kann auch außerhalb des Marktes im eigentlichen Sinne