Full text : Die Schweiz

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der  zur  Poebene  auslaufenden  Hügelwellen  des  Mendrisiotto
  liegt  der  Badeort  Stabio.
Die  Tresa  führt  das  Wasser  des  Luganersees  dem
78  in  tiefer  liegenden  Langensee  zu.  Über  den  Grenzort
Ponte  Tresa  leitet  das  Flußtal  den  Verkehr  zu  den
Fremdenorten  des  Langensees  hinüber.

(ffrvanbünbexx*
zage  und  Graubünden  liegt  im  Südosten  der  Schweiz.  Es
Bedeutung  umfaßt,  in  mancher  Beziehung  ein  Gegenstück  zum
Wallis,  den  östlichen  Flügel  des  großen  Südalpenzuges, ­
  die  Bündner  Alpen,  und  überdies  die  Südabdachung ­
  der  Glarner  Alpen.  Graubünden  ist  mit  rund
7100  öm?  Fläche  der  größte  Kanton  der  Schweiz.  Er
kommt  aber  als  Gebirgsland  mit  geringer  Volksdichte
nicht  zu  einer  Geltung,  die  der  Größe  entspricht;  nahezu
die  Hälfte  des  Bodens  ist  unproduktiv,  der  Ertrag  infolge ­
  der  hohen  Lage  gering;  die  Bündner  Berge  sind
ein  armes  Land.
Gestalt  Die  Längstalfurche  der  Rhone  findet  über  das
Mittelstück  des  Urserentales  hinweg  ihre  Fortsetzung  im
bündnerischen  Vorderrheintal.  Der  Rhein  fließt  von  der
Oberalp  aus  am  Fuß  der  schroff  abstürzenden  Nordalpenkette ­
  entlang  bis  Chur  und  durchbricht  sie  dann,
nordwärts  umbiegend,  in  einer  breiten  Quertallücke,  ähnlich ­
  der  Rhone  unterhalb  Martigny.  Von  den  Bündner
Alpen  laufen  zahlreiche  Qnertäler  nordwärts  zum  Rhein
hinaus,  während  von  der  Nordwand  nur  unbedeutende
Bäche  in  kurzen,  steilen  Tälern  und  Nunsen  herunterstürzen. ­
  Die  Bündner  Alpen  zeigen  gegenüber  der  einfachen ­
  Stammkette  der  Walliser  Alpen  einen  recht  verwickelten ­
  Bau.  Vom  Gotthard  an  ostwärts  begegnen
sich  an  einem  Kamm  die  Hintergründe  der  Rhein-  und
der  Tessintäler.  Dann  aber  heben  sich  weiterhin  aus
dem  Gewirr  von  Bergkämmen  zwei  Hauptzüge  heraus,
die  das  Engadin  einschließen;  sie  ergeben  die  natürliche
            
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