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ufer bilden die Obstbäume ausgedehnte Fruchtgärten.
Der Kanton Schwyz, 58400 Einwohner, vereinigt sich
mit Uri, Unterwalden, Luzern, Zug, dem aargauischen
Freiamt und dem sanktgallischen Gaster zu einem ab
gerundeten Machtbereich der katholischen Konfession, der
sich rückwärts an das katholische Wallis, Tessin und
Vorderrheintal anlehnt.
Der Hauptort Schwyz, 8000 E., lagert an grüner vaubwaft am
Talhalde am Fuße der beiden schroffen Bergstöcke der »*«. .
Mythen; die weiße Häusermasse ist weithin auf dem Vier
waldstättersee sichtbar. Unfern von Schwyz öffnet sich der
schmale Ausgang des Muottatales, dessen oberste Ver
zweigungen in die trostlos öden, vom Wasser zernagten
Kalksteinflächen der Silbernalp und Karrenalp am West
abhang der Glärnischkette eindringen. Das Dorf Muotta-
tal liegt am Fuß zweier Pässe, des Kinzig aus dem
Schächental und des Pragel aus dem Glarner Linthtal.
In einem Winkel des Muotta-Deltas beherrscht der
Fremdenplatz Brunnen die Axenstraße. Darüber er
scheinen aus hoher Felskante die Hotelbanten von Axen-
stein und Axenfels. Weiter zurück lehnt sich, Seelis-
berg gegenüber, der Terrassenort Morsch ach an den
Fuß des Frohnalpstockes. Die Gotthardbahn quert die
Talebene von Schwyz und teilt sich südlich des Zuger
sees bei Gold au in die Linien nach Zürich und Luzern.
Die reichen Obstbaumwälder begleiten sie weit über Zug
hinaus; es ist die Landschaft, wo die ansehnliche Kirschen
ernte zur Herstellung des berühmten Kirschwassers ver
wendet wird. Am Westufer des kleinen Lowerzersees
dehnt sich das gewaltige Trümmerfeld des Goldauer
Bergsturzes aus, der im Jahr 1806 vom Roßberg her
vier Ortschaften mit über 400 Menschen verschüttete.
Inmitten der Nagelfluhblöcke steht der neue Ort Goldau
als wichtiger Eisenbahnknoten.
Aus den Wasserflächen und Talmulden erhebt sich Rigi
inselartig der Rigi zu 1800 m Meereshöhe. Unter der
gratartig geschärften Kalkmasse der Hvchfluh ob Gersau