Full text : Die Schweiz

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Bafel-Stadt

Stromschellen,  ist  jetzt  dem  modernen  Kraftwerk  dieses
Ortes  geopfert  worden,  wie  denn  überhaupt  Rhein  und
Aare  in  diesem  Gebiet  eine  starke  Ausbeutung  der  Wasserkräfte ­
  in  Elektrizitätswerken  erfahren  haben  (z.  B.  Beznau-Werk
  an  der  Aare  unterhalb  Brugg).  An  den  Schnellen  von
Laufenburg  und  Rheinfelden  waren  Haltepunkte  und  Umladestellen ­
  der  mittelalterlichen  Flußschiffahrt.  Von  jeher
lieferte  hier  die  Lachsfischerei  ansehnliche  Erträge.  In  der
flußumzogenen  Ebene  bei  Rheinfelden  liegt  das  Dorf  Möhlin, ­
  in  dessen  Nähe  die  Reihe  der  schweizerischen  Rheinsalinen ­
  beginnt.  Ri  bürg  und  Rheinfelden  liefern
jährlich  300000  ^  Salz.  Rheinfelden  nutzt  die  Salzsoole
  zu  den  heilkräftigen  Soolbädern  aus.  Die  Salinen
stehen  seit  der  Mitte  des  19.  Jahrhunderts  im  Betrieb.
Beidseits  der  Ergolz  nehmen  Kaiseraugst  und  Baselaugst ­
  die  Stelle  der  Römerstadt  Augusta  Rauracorum
ein,  die  noch  in  ihren  Überresten  für  die  einstige  Größe
zeugt.
Sasel.
Westlich  des  Aargauer  Fricklales  bilden  der  Tafeljura ­
  im  Flußgebiet  der  Ergolz  und  das  Flachland  an
der  Einmündung  der  Airs  in  den  Rhein  das  Gebiet
des  Kantons  Basel;  seit  1833  ist  er  politisch  getrennt
in  jdie  beiden  Halbkantone  Baselstadt  und  Baselland
(136300  und  76600  Einwohner  überwiegend  protestantischer ­
  Konfession).
Die  Stadt  Basel  hält  die  für  den  Verkehr  ungewöhnlich ­
  wichtige  Stelle  inne,  wo  der  Rhein  nach
Norden  umbiegend  die  große  und  volksreiche  oberrheinische
Tiefebene  zwischen  Schwarzwald  und  Vogesen  betritt.
Von  Norden  her  führen  beidseits  des  Stromes  die  Verkehrswege ­
  in  Basel  zusammen  und  vereinigen  sich  hier,
nahe  der  burgundischen  Pforte  zwischen  Jura  und  Vogesen, ­
  mit  den  Linien  aus  dem  nordöstlichen  Frankreich;
die  drei  Jurafurchen  des  Birs-,  Ergolz-  und  Fricktales
            
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