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des bernischen Städtchens Wangen, dazu die über dem
Aaretal aufsteigenden Juraketten mit den Höhepunkten
der Hasenmatte 1449 m, des nach der weißen Gesteinsfarbe
benannten Weißeusteins 1294 m, der Röthifluh
1398 m und der Schafmatte 963 in. Außerdem reicht
der Kanton mit einem breiten Streifen quer über den
Jura hinweg zum untern Birstal und dringt anderseits
mit der Landschaft des Bucheggberges südwestlich in das
flachwellige Hügelland zwischen Aare und Emme vor.
Der wechselvollen Bodengestalt entsprechend ist die
Bevölkerung von 117000 Einwohnern, vorwiegend katholischer
Konfession, sehr ungleich über das Land verteilt.
Die größte Volksdichte weist das Aaretal auf, in dessen
westlichem Abschnitt die Uhrenindustrie neben der überall
verbreiteten Landwirtschaft viele Hände beschäftigt. Ge
ringer ist die Volkszahl der bäuerlichen Dörfer auf der
Plateaufläche des Bucheggberges und noch schwächer sind
die rauhen Höhen des Jura bewohnt, wo die Seidenspinnerei
und -Weberei einen Nebenverdienst zum Ertrag
des Ackerbaues bringt.
Am Fuß des Weißensteins, der wegen seiner umfassenden
Aussicht auf das Mittelland und die Alpenkette
viel besucht wird, liegt die altertümliche Aarestadt
Solothurn mit 11700 Einwohnern. Das weite Flachland
östlich des Bncheggberges im Umkreis der Emmemündung
wird durch hochragende, rauchende Fabrikschlote
als Industriegebiet gekennzeichnet. Hier hat Biber ist
die bedeutendste Papierfabrikation der Schweiz; Derendingen
treibt Kammgarnspinnerei und Gerlafingen
besitzt ein großes Hammerwerk. Solothurn steht durch
eine Jurabahn unter dem Weißenstein durch in Verbindung
mit Münster an der Linie Biel-Basel. Bei
Oberdorf tritt die Bahn in den 3,7 km langen
Weißensteintunncl ein. Die Haupteisenbahnlinie dem
Jurafuß entlang berührt zwischen Solothurn und Biel
Selz ach und das dank seiner Uhrenindustrie zum blü-Voir
Oberes
Aaretal