Full text : Die Schweiz

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Dimension,  die  Höhe,  darzustellen  und  ein  getreues
Bild  der  Bodenformen  des  Landes  zu  geben,  verwendet
der  Siegfried-Atlas  die  Horizontal  kurven.
Verbindet  man  im  Gelände  die  Punkte  von  gleicher  ab-  Horizontal
soluter  Höhe,  so  entstehen  den  Geländeformen  entsprechend  flimn
ein-  und  ausbiegende  Linien,  die  Horizontalkurven  oder  Isohypsen ­
  (=  Linien  gleicher  Höhe).  Die  Uferlinie  des  Meeres
oder  eines  Sees  ist  eine  solche  Isohypse.  Für  die  kartographische ­
  Darstellung  versieht  man  das  Relief  mit  Horizontalkurven ­
  von  je  gleichem  senkrechtem  Abstand.  Der  senkrechte ­
  Abstand  der  Kurven,  die  Äquidistanz,  beträgt  10  in
für  die  Karte  1:25000  und  30  IN  für  die  Karte  1:50000.
Je  die  zehnte  Kurve  ist  als  gestrichelte  Linie  kenntlich
gemacht  und  mit  der  Höhenzahl  in  gleicher  Farbe  versehen; ­
  in  Karte  I  betrifft  es  die  Höhenlinien  von  100
zu  100  in,  in  Karte  II  von  300  zu  300  in.  Unbewachsene, ­
  felsige  Partieen  erscheinen  in  schwarzen,  bewachsener ­
  Boden  und  Seen  in  braunen  und  Gletscher
und  Schneefelder  in  blauen  Kurven  (II).  Um  kleine
Bodenformen  darzustellen,  die  zwischen  den  Normalkurven ­
  liegen,  werden  bisweilen  punktierte  Zwischenkurven
in  halber  Äquidistanz  angebracht  (I  östlich  Punkt  512
aus  Taggenberg  am  rechten  Kartenrand;  11  bei  Punkt
1445,1  an  der  Reuß  unterhalb  Hospental).  Kleine
Böschungen,  z.  B.  an  Bahndämmen  und  -Einschnitten,
für  die  die  Kurven  nicht  ausreichen,  sind  durch  braune
Schraffen  kenntlich  gemacht  (I  Bahnlinie;  Ziegelhütte
südwestlich  Neftenbach  und  andere  Stellen).  An  sehr
steilen  und  zerrissenen  Felshängen  werden  die  Kurven
der  Anschaulichkeit  halber  durch  eine  schwarze  Felszeichnung ­
  ergänzt  oder  ersetzt  (II).  Außer  den  Zahlen
für  jede  zehnte  Kurve  bietet  die  Karte  eine  Menge  von
Höhenangaben  für  bemerkenswerte  einzelne  Punkte,  wie
Gipfel,  Straßengabeln,  Brücken.  Will  man  für  irgend
einen  Punkt  nach  der  Kurvenkarte  die  Höhe  bestimmen,
so  sucht  man  die  Nächstliegende  Höhenzahl  und  berechnet
nach  der  Zahl  der  Kurven  und  der  bekannten  Äquidistanz
            
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