Full text : Die Schweiz

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Karte  besteht  aus  25  Blättern  von  70/48  ein;  ihre
Gesamtgröße  beträgt  3,50  in  auf  2,40  in.  Sie  bildet
die  Bodenformen  durch  Schraffen  ab.
Die  Darstellung  der  Bodenformen  durch  Horizontal-  Schaffen
kurven  bildet  die  Grundlage  für  die  Schraffenkarte,
Zwischen  je  zwei  Kurven  werden  nebeneinander  Striche
oder  Schraffen  gezogen;  sie  folgen  der  Richtung  des
stärksten  Gefälles,  oder,  was  gleichviel  besagt,  der  Richtung ­
  des  rinnenden  Wassers  und  treffen  die  Horizontallinien ­
  stets  in  rechtem  Winkel.  Wenn  alle  Höhenschichten
mit  solchen  Schraffenreihen  ausgefüllt  sind,  so  werden
die  Kurven,  die  in  diesem  Fall  nur  Hilfslinien  waren,
entfernt.  Da  jede  Schraffenschicht  den  Raum  zwischen
zwei  Kurven  einnimmt,  so  kann  man  nach  der  Zahl  der
Schichten  die  Höhe  der  Erhebungen  beurteilen.  Je  nachdem ­
  die  Kurven  mit  größeren  oder  geringeren  Zwischenräumen ­
  verlaufen,  müssen  die  Schraffen  länger  oder
kürzer  werden.  Lange  Striche  bedeuten  eine  schwache,
kurze  dagegen  eine  starke  Neigung.  Je  kürzer  die  Schroffen, ­
  desto  dicker  werden  sie  ausgezogen  und  desto  schmaler
werden  die  weißen  Zwischenräume  zwischen  den  einzelnen
Strichen  belassen;  je  dunkler  der  Ton,  desto  steiler  die
Böschung.
Die  Schraffenkarte  bietet  ein  plastisches  und  über-  ^Nacht-n^
sichtliches  Bild  der  Bodenformen,  gestattet  aber  nicht,
mit  gleicher  Genauigkeit  und  Sicherheit  die  Neigungsverhältnisse ­
  abzulesen,  wie  das  Kurvensystem.
Die  Schraffenkarten  der  Nachbarländer  nehmen  für
die  Verteilung  von  Licht  und  Schatten  eine  senkrechte
Beleuchtung  an.  Die  Dufour-Karte  verwendet  die  schiefe  B-nuchtunj,
Beleuchtung,  bei  dev  man  sich  die  Sonnenstrahlen  unter
einem  Winkel  von  45  o  von  Nordwesten  her  einfallend
zu  denken  hat.  Für  unser  Gebirgsland,  dessen  Hauptzüge ­
  von  SW  nach  NO  quer  zu  der  Richtung  der
Strahlen  lausen,  schafft  die  Schraffenmanier  mit  schiefer
Beleuchtung  von  Nordwesten  her  ein  prachtvoll  plastisches
Bild.  Dem  Vorzug  der  starken  Reliefwirkung  stehen
            
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