Full text : Die Schweiz

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aller  Härte;  die  Folgen  werden  auch  im  benachbarten
Bauernland  verspürt.
Uvrige  Irrdirstrrren.
Die  oben  besprochenen  Hauptindustrien  der  Schweiz
lassen  sich  in  die  beiden  großen  Gruppen  der  Textilindustrie ­
  und  der  Metallverarbeitung  einreihen.  Daneben
werden  aber  noch  eine  Reihe  weiterer  Industrien  betrieben; ­
  zum  Teil  schließen  sie  sich  einer  der  beiden
Hauptgruppen  an;  andere  nehmen  eine  selbständige
Stellung  ein.
Die  Wollindustrie  ist  ohne  ausgesprochenes  Wollindustrie
Zentrum  an  zahlreichen  Orten  des  Mittellandes  ansässig. ­
  Wegen  des  starken  Niederganges  der  einheimischen
Schafzucht  ist  die  Schweiz  in  der  Lieferung  der  Nohwolle
  fast  ganz  auf  das  Ausland,  vor  allem  Australien,
angewiesen.  Gegenüber  der  Konkurrenz  des  Auslandes  hat
die  Wollindustrie  einen  schweren  Stand.  Für  den  Export ­
  stellt  sie  Kammgarne  und  Kammgarnstoffe  her.  Die
Militär-,  Post-  und  Bahnverwaltungen  des  Inlandes
versorgt  sie  mit  ganzwollenen  Tuchen  zur  Anfertigung
der  Uniformen.  Die  Fabrik-  und  Hausindustrie  des
beimischen  Emmeutals  und  Oberaargaus  liefert  den
braunen  Halbleiu,  der  vielfach  aus  einheimischer  Wolle
bereitet,  als  Kleidungsstoff  der  bäurischen  Bevölkerung
noch  heute  weit  verbreitet  ist.
Auf  einem  Gang  durch  das  Emmental  oder  den  s-inenmdustrie
Oberaargau  sieht  man  häufig  inmitten  des  grünen  Wieslandes
  schimmernd  weiße  Flächen,  die  aus  der  Ferne
einen  glänzenden  Wasserspiegel  vortäuschen,  in  der  Nähe
betrachtet  sich  als  Leinwand  erweisen,  die  in  vielen  langen
Streifen  nebeneinander  zum  Bleichen  an  die  Sonne  gebreitet ­
  wird.  Das  ist  das  Gebiet,  dessen  Bewohner  seit
alter  Zeit  zu  Hause  spinnen  und  weben  Sie  stellen
heute  meist  fabrikmäßig  die  bekannte  dauerhafte  Berner-Leinwand
  her.  In  frühern  Jahrhunderten  war  die
            
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