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hatte, demütig zur Majestät des Königs emporzublicken.
Die Besitzenden, so wurde gepredigt, repräsentierten die
Würde, Stabilität, Tugend und Intelligenz der Gemeinde.
Die Besitzlosen aber seien vulgär und ohne Verantwortung
und Bedeutung und ihre Meinungen und Bestrebungen
seien belanglos.
Wie die öffentliche Meinung gemacht wurde
Die Kirchen behaupteten, sie seien für alle da; sie hingen
aber in weitem Maße durch die Beiträge, die sie erhoben,
von den Besitzenden ab; außerdem gehörte die Geistlichkeit,
wenigstens soweit sie Einfluß hatte, selber zu den
Besitzenden. Der Unterricht in den Schulen und die Lehren
der Nationalökonomen entsprachen genau den Ansichten, die
die Unternehmerinteressenten jeweilen gelehrt haben wollten.
Viele der Schulen waren mit Geldern gegründet, die ganz
oder teilweise von Unternehmern gegeben worden waren. Die
Zeitungen existierten durch die Annoncen der Besitzenden.
Die verschiedenen gesetzgebenden Körperschaften rekrutierten
sich hauptsächlich, und die Geschworenenbänke
gänzlich, aus den Kreisen der Rechtsanwälte, und diese
Rechtsanwälte hatten die Reichen als Klienten oder trachteten
danach, sie als Klienten zu bekommen ; für die Armen
zeigten nur wenige besonderen Eifer. Sie waren tief durchdrungen
nicht vom Recht an sich, sondern von der Art
Recht, die ihnen durch die Jahrhunderte hindurch überliefert
worden war. Aus Tradition und Eigennutz bekannten
sie sich durchaus zu der Lehre, bei der Abfassung und
Durchführung der Gesetze müsse ihre Rücksicht den Besitzinteressen
gelten. Mit wenigen Ausnahmen gingen sie
mit den Reichen.
Auf diese Weise kamen viele Einflüsse zusammen, um
die Idee, die Besitzenden seien der eigentliche Kern der
Gesellschaft, tief in den Geist aller Klassen zu graben, oft
sogar derjenigen, die unter den bestehenden Verhältnissen
so schwer litten. So erklärt es sich, daß auch die unbestechlichsten
Volksvertreter so oft für den Besitz stimmten.
Die überspannte Meinung von der Bedeutung und Stellung