nähme jener Personenelemente, die auch im neuen System
nützlich sind, in erster Linie der technischen Kopfarbeiter, Es
ist selbstverständlich, daß diese Kräfte sich ohne den Druck des
Zwanges nicht irgendwie planmäßig, gesellschaftlich-zweckmäßig
verwenden lassen. Denn die alten Vorstellungsreste, die sich
noch in den Köpfen dieser Personenkategorien befinden, mit ihrer
teilweise individualistischen, zum Teil antiproletarischen Menta
lität, fassen den Plan der gesellschaftlichen Zweckmäßigkeit als
die gröbste Rechtsverletzung der „freien Persönlichkeit“ auf. Der
äußere staatliche Zwang ist hier also absolut notwendig. Erst im
Lauf der Entwicklung, bei einer beständigen Neuerziehung dieser
Schichten, mit dem Grad ihrer Klassendeformation und ihrer
Wandlung zu gesellschaftlichen Arbeitern, werden die Elemente
des Zwanges immer geringer. Es ist klar, daß der Prozeß der
psychologischen Neuerziehung umso schwieriger und umso
schmerzlicher ist, je höher die betreffende Gruppe auf der
Leiter der kapitalistischen Hierarchie stand; am schwierigsten
unterziehen sich der gesellschaftlichen Umarbeitung solche
sozialen Gruppen, deren Sein mit den spezifischen Formen und
Methoden der kapitalistischen Produktion am engsten verbunden
ist. Der unmittelbare Kampf mit ihnen in der ersten Phase der
Revolution, ihre Versetzung in solche Verhältnisse, wo sie
eine gesellschaftlich nützliche Arbeit leisten können, ohne der
Sache des kommunistischen Aufbaus schaden zu können, die
zweckmäßige Verteilung dieser Kräfte, die richtige Politik ihnen
gegenüber, die sich ändert je nach ihrem psychologischen Gehalt
— all das unterstellt, letzten Endes, eine „Sanktion“ der „kon
zentrierten Gewalt", die über dem Werden der kommunistischen
Gesellschaft wacht.
Der Zwang beschränkt sich jedoch nicht auf den Rahmen
der früher herrschenden Klassen und der ihnen nahestehenden
Gruppen. In der Uebergangszeit überträgt er sich — in ver
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