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I. Geschichte und Entwicklung des Kartellwesens.
1 ) Jahrbuch für den Oberbergamtsbezirk Dortmund.
Gegenstand des Unternehmens ist nach § 2 des Gesellschaftsvertrages
der An- und Verkauf von Kohlen, der Erwerb
von Grubenfeldern und Bergwerksanteilen, der Betrieb
von Unternehmungen aller Art, die auf Lagerung, den Absatz
und die Beförderung von Bergwerksprodukten gerichtet
sind, sowie die Beteiligung an solchen Unternehmungen. Die
in diesem Syndikat vereinigten Werke stellen ein Anlagekapital
dar, das auf rund 1 Milliarde Mark geschätzt wird.
Die Entwicklung 'der Steinkohleng’ewinnung in Oberschlesien
Jahr
1892
1903
77 990
79 179
1904
78 678
82 213
1905
82 010
83 391
1906
85 265
86 940
1907
90 795
94 367
1908
101 260
106 576
Förderung
Anteil der Förderung
in Tonnen
in Preußen in Prozent
16 437 490
26,12
25 265 150
23,23
25 426 090
22,65
27 014 700
23,91
29 659 650
23,12
32 223 030
23,09
33 953 850
34,38
geht aus folgender Tabelle hervor:' 1 )
Zahl der Arbeiter
männliche männliche u. weibl.
Die Steinkohlenproduktion Oberschlesiens ist in der
Oberschlesischen Kohlenvention, Kattowitz, kartelliert.
In Niederschlesien entwickelt sich der Steinkohlenbergbau
wie folgt:
Jahr
Zahl der
Förderung
Arbeiter
in Tonnen
1900
22 146
4 767 450
1901
24107
4 709 180
1902
24 061
4 569 686
1903
24 663
4 920 180
1904
25 282
5 225 150
1905
25 662
5 304 480
1906
25 098
6 403 050
1907
25 792
6 579 700
Der Niederschlesische Bezirk ist im Niederschlesischen
Kohlensyndikat Q. m. b. H., Waldenburg in Schlesien, kartelliert.
Ein weiteres Kartell in der Steinkohlenindustrie für den
Zwickauer und Lugau-Oelsnitzer Bezirk bilden die Förderund
Verkaufswerke der Zwickauer und der Lugau-Oelsnitzer
Steinkohlenwerke Zwickau.
Von viel geringerer Bedeutung als der private Steinkohlenbergbau
ist der staatliche Steinkohlenbergbau im Saarrevier.
Um einen Vergleich zu ermöglichen, insbesondere