Object: Die wirthschaftliche Bedeutung und Rentabilität des Elb-Spree-Canals

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Für die Rentabilitäts-Berechnung sind daher die folgenden Zahlen einzusetzen : 
40 000 000 Mark Baucapital, 
1 650 000 Tonnen Gesammtfracht, 
20 Tarifmeilen = 150 Tarif-Kilometer. 
Man kann nun zuerst fragen: 
Welche Transportquantitäten sind für einen Canal er 
forderlich, wenn das Anlage-Capital nach Abzug der Kosten 
des Betriebes und der Unterhaltung, der Amortisation, der 
Verwaltung u. s. w. 4% oder 5% ergeben soll? 
M. Krantz berechnet nach A. Gobert (La question des canaux, Paris 1881) 
die Gesammt-Transportkosten der Fracht auf den französischen Canälen für 
180 000 Fres. Baukosten pro Kilometer und unter der Annahme einer Verzinsung des 
Anlage-Capitals inch Amortisation von 5,65% pro Tonnen-Kilometer: 
bei 50 000 Ton. Gesammtfracht auf 24,74 cent. 
100 000 „ 
200 000 „ 
300 000 „ 
600 000 „ 
900 000 „ 
1 000 000 „ 
2000000 _ 
,, 13,12 
r 7,30 
„ 5,37 
„ 3,44 
„ 2,79 
„ 2,66 
» 2,08 
Für die belgischen Canäle berechnet Gobert nach derselben Methode, 
jedoch nur mit 4% Verzinsung pro Tonnen - Kilometer an Frachtkosten: 
bei 
50 000 Ton. Gesammtfracht auf 18,46 cent. 
100 000 „ 
200 000 „ 
300 000 „ 
400 000 „ 
500 000 „ 
600000 „ 
700 000 „ 
800 000 „ 
900 000 „ 
1000000 „ 
1 500 000 „ 
2 000 000 „ 
n 9,81 „ 
„ 5,48 „ 
„ 4,04 „ 
„ 3,32 , 
„ 2,89 „ 
„ 2,61 „ 
„ 2,39 „ 
„ 2,24 „ 
„ 2,12 „ 
„ 2,02 „ 
M i,74 „ 
„ 1,59 „ 
Für den Elb - Spree - Canal stehen nach unserer Aufstellung 1 650 000 Tonnen 
zur Verfügung. Nach den Berechnungen von Krantz würde pro Tonnen - Kilometer 
ein Frachtsatz von etwa 2,40 cents = 1,92 Pfr, nach den Aufstellungen von Gobert 
mit allerdings nur 4 % Verzinsung ein Frachtsatz von 1,74 cents = 1,39 Pf. noth- 
wendig sein. Es entspricht dies nach der Berechnung von Krantz 0,72 Pf. pro 
Centnermeile, nach denen von Gobert 0,52 Pf. pro Centnermeile. Dabei ist aber der 
sehr ins Gewicht fallende Umstand noch nicht in Betracht gezogen, dass die Baukosten 
des Elb-Spree-Canals pro Kilometer nicht 180 000 Fres., sondern erheblich mehr 
betragen werden, während wiederum die grösseren Dimensionen des projectirten Canals 
zu dessen Gunsten sprechen.
	        
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