Full text: Die Kommunalbesteuerung in Italien

151 
aus der folgenden Zahlenreihe erhellt, von 1871 bis 1912 um rund 
das Vierfache gewachsen. 
Die Erträge der Familiensteuer von 1871 bis 1912 x ): 
Jahr 
Lire 
Jahr 
Lire 
1871 
8 188 279 
1884 
17 327 332 
72 
8 702 091 
85 
17 881 409 
73 
9 721 947 
86 
18 154 551 
74 
10 910 319 
87 
18 659 993 
75 
13 004 192 
89 
19 673 938 
76 
13 590 288 
1891 
21 601 351 
77 
13 959 498 
95 
21 872 621 
78 
16 688 184 
97 
21 379 131 
79 
15 378 342 
99 
20 944 482 
1880 
15 175 103 
1905 
23 200 090 
81 
15 782 709 
07 
23 077 024 
82 
16 351 669 
1912 
32 575 825 
83 
16 667 326 
4. In welchem Verhältnis die einzelnen Landesteile zu dem 
Gesamterträgnis i. J. 1907 beigetragen und in welchem Maße 
sich die Erträge in den einzelnen Teilen von 1882 bis 1907 ent 
wickelt haben, zeigt die Tabelle auf S. 152 * 2 ). 
Hiernach entfielen (i. J. 1907) 7 /i o des Gesamterträgnisses der 
Familiensteuer auf Nord- und Mittelitalien, etwas mehr als 2 / 10 auf 
den südlichen und nicht ganz 1 / 10 auf den insularen Teil. Absolut 
wie relativ am stärksten sind die Einnahmen von 1882 bis 1907 in 
Norditalien gestiegen, während sie im insularen Teil sogar etwas zurück 
gegangen sind. Dagegen hat sich das Erträgnis, was die Provinz 
hauptorte anlangt, im insularen Teil verhältnismäßig am stärksten 
vermehrt. Dies erklärt sich indes daraus, daß nach 1882, bis zu 
welchem Jahre nur Sassari die Pamiliensteuer erhob, noch Messina 
und Trapani zu ihrer Anwendung übergegangen sind 3 * ). Ebenso ist 
die Steigerung des Gesamterträgnisses in den Provinzhauptorten Süd 
italiens keine von innen heraus, sondern nur durch den Übergang 
von Gemeinden zur Anwendung der Familiensteuer bewirkt. Tat 
sächlich sind die Einnahmen in den 7 Provinzhauptorten, in denen 
’) Siehe Annuario statistico it. 1907 (S. 975) u. 1913 (S. 381 ff.). 
2 ) Siehe Tabelle I, Anh. 
3 ) In Sassari ist das Erträgnis sogar von 100000 (i. J. 1882) auf 30000 L. 
(i. J. 1907) gefallen.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.