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überschritten haben, und zwar zunächst für einen geringen Miethszins,
spater unentgeltlich. Die Synagogcn-Gemeinde überließ der Stiftung
die ausschließliche Benutzung des ehemaligen Hospitals, Wallstraße 19.,
gegen Zahlung von 6000 Thlr. Caro richtete das Gebäude für den
^tļftungszweck ein, überwies der Synagogen-Gemeinde ein Kapital
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ptt-l g-schkg-,, Baben sollten b« dnff-lb- di- Höh- v°„ 3000 Thlr.
UMZUM
von loOO Thlr. mit der Bestttnmung aus, daß das Dokument bei der
israelitischen Gemeinde deponirt bleibe und von den Zinsen jährlich
5 Thlr. an das Blinden-Jnstitut, 5 Thlr. an das Taubstummen-Jn-
stitut, 10 Thlr an die jüdische Industrie-Schule gezahlt werden; der
Rest war für religiöse Zwecke bestimmt.
Casper,
Geh. Ober-Medicinal-Rath, Physikus und Professor zu Berlin (7 1864)
setzte m seinem letzten Willen die Königl. Friedrich-Wilhclms-Univcrsität
unter der Beschränkung zur Erbin ein, daß seine Kinder oder seine
weitere eheliche Descendenz lebenslänglich den Nießbrauch seines ge
lammten Nachlaßes haben, und mit der Bestimmung, daß von den Ge-
.vàîlikuttften des Vermögens, wenn es der Universität zugefallen,
'S â 5 °ì?t.ipendien von nicht über 150 Thlr. für würdige
nilles und y? C ^î.àrende aus allen Fakultäten, die evang. Bekennt-
Attesi,;:' œ L
<rl2i l ^_^ ortl gett Armen-Direktion für ^ine städtische „Dr. Cas-
serin-, â) ^Şt'ştung" überwiesen werden. Dr. Casper vermachte
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. . Holzversorgungs-Gesellschaft zu Magdeburg,
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