Full text : Der Deutsche Post-Zeitungsgebührentarif

Lebenslauf.

Der  Verfasser,  Karl  P  o  r  t  a  s  z  c  w  i  c  z,  ist  am  9.  September
1870  als  Sohn  des  Ober-Postsekretärs  Portaszewicz  und  seiner
Ehefrau  Gertrud  geb.  ft  au  ft  nt  n  tut  zu  Schroda  (Prov.  Posen)
geboren  und  gehört  der  evangelischen  Kirche  an.  Den  Unterricht  in  den
Elementarfächern  erhielt  er  während  der  Jahre  1877-1881  an  der
I.  Bürgerschule  zu  Leipzig.  Vom  Jahre  1881  ab  besuchte  er  das  König-Albert-Gymnastum
  in  Leipzig,  das  er  Ostern  1890  mit  dem  Zeugnis  der
Reife  verließ.  Kurze  Zeit  darauf  trat  er  als  Eleve  in  den  Postdienst
ein,  in  dem  er  seitdem  ununterbrochen  beschäftigt  gewesen  ist.  Zu  Anfang
des  Jahres  1899  legte  er  vor  dem  Prüfungsrat  des  Rcichs-Postamts
in  Berlin  die  höhere  Verwaltungsprüfung  für  Post  und  Telegraphie  ab.
Im  Jahre  1901  heiratete  er  in  Leipzig  die  Tochter  Gertrud  des
Rechnungsrats  Böhme  bei  der  Kaiserlichen  Ober-Postdircktion  in
Leipzig.  Gegenwärtig  bekleidet  er  die  Dienststellung  des  Vize-Postdirektors
bei  dem  Kaiserlichen  Postamt  1  in  Königsberg  (Pr.).
Vom  Sommcrsemcster  1909  ab  trieb  der  Verfasser  neben  seinem
Dienst  Studien  in  den  Staats-  und  Rechtswissenschaften  sowie  in  der
Geographie.  Er  besuchte  bis  zu  seiner  Ende  des  Wintersemesters  1912/13
erfolgten  Versetzung  von  Leipzig  nach  Königsberg  (Pr.)  Vorlesungen  an
der  Universität  Leipzig,  von  da  ab  an  der  Albertus-Universität  in
Königsberg  Gr.).  Während  der  Zeit  vom  Sommerscmester  1910  bis
zum  Schluß  des  Sommersemesters  1912  und  im  Sommersemester  1913
war  er  Mitglied  der  Staatswissenschaftlichen  Seminare  der  Universitäten.
Verlesungen  hörte  er  bei  den  Herren  Professoren  B  i  e  r  m  a  n  n,  B  ü  ch  c  r,
Eulenburg,  Friedberg,  Friedrich,  Gerlach,  Hahn,
Hesse,  H  ö  l  d  e  r,  Mayer,  P  l  e  u  g  e,  S  ch  m  i  d,  Strieder.
Ihnen  allen  spricht  er  an  dieser  Stelle  seinen  wärmsten  Dank  aus.
            
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