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Memoriale.
Rechnungsposten, denen die Buchung; Waren-Konto an Kre
ditoren zugrunde liegt, das Warenverkaufsbuch (Ausgangsjournal)
die Buchungsposten: Debitoren-Konto an Waren-Konto. Die so
gesammelten Einzelbuchungen werden gewöhnlich monatlich auf
das Waren-Konto des Hauptbuches übertragen: das Einkaufs
buch bildet gewissermaßen die Sollseite, das Verkaufsbuch die
Habenseite dieses Kontos.
y) Die Memoriale der Gruppen a u. ß beschränken sich auf
die chronologische Aufzeichnung der Tatsachen. Doch kann ein
Memorial alle oder nur gleichartige Buchungen aufzeichnen und
diese gleichzeitig systematisieren und gruppieren.
a) Beispielsweise können Einkaufs- und Verkaufsbuch die Ein-
und Verkäufe gruppieren nach Warengattungen, nach Ab
satzgebieten o. ä. Z. B. Einkaufsbuoh einer Brauerei:
Tag
Text
Betrag
Malz
Hopfen
Betriebs
materialien
Fourage
usf.
b) Das einheitliche Memorial gruppiert die Beträge nach Kon
ten des Hauptbuches geordnet (sogenanntes „amerikani
sches“ System vgl. S. 80 f.).
Das Memorial kann paginiert (seitenweise), kontenförmig
(doppelseitig, foliiert) oder tabellenförmig (synchronistisch) ge
führt werden.
1. Beispiel eines paginierten Memorials:
17 Monat Oktober
Tag
Folio
Debitor
Kreditor
Text
Vor
spalte
Haupt
spalte
5.
12/18
Wechsel
M. Meyer,
Rimesse 15/1
1000 —
1496
55
*)
Hamburg
„ W/2
496155
5.
18/38
Schulz & Co.,
Effekten
5000 Konsols
4875
30
Kiel
Kopierb. 163
2. Beispiel, vereinfacht x ), mit Weglassung der Kontonamen
und Ersetzung durch Kontofolien (Vorschlag):
*) Überflüssig ist das Wörtchen „Per“, %. B. Per Waren-Konto an