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Diskontwechsel.
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Verfahren nach 2 b:
Wechseleingangs-Konto verrechnet den Nennwert, das Wechselausgangs-Konto
den Ausgangswert; die ausgehenden Wechsel
werden mit ihrem Nennwert vom Eingangs- auf das Ausgangs-Konto
übertragen (vgl. Schaer, Kaufm. Unterrichtsstunden I,
S. 504). Das sehr unpraktische Verfahren ist nur für Warengeschäfte
diskutabel, einfacher und zum gleichen Ziele führend
ist die Buchung nach 2 a.
NB. Banken rechnen bei nicht reichsbankfähigen Diskontwechseln
1—2 % über Bankrate, bei bankfähigen Diskontwechseln
bis 90 Tage Laufzeit — bis zum Fälligkeitstag — eine
Provision von %—y 2 %, ein Verfahren, das sich bei solchen
Wechseln günstiger stellt als das erste. Wechsel, die wegen ihrer
längeren Laufzeit noch nicht diskontfähig sind, werden ins
Depot des Kunden genommen, mit etwa 60—75 % des Wertes
Gelehnt und erst später diskontiert (lombardierte Depotwechsel).
ß) Die Behandlung der Diskontwechsel beim Bücherabschluß;
transitorischer Diskont, Diskontvortrag.
Ein Wechsel über M. 12 000,— fällig am 31./1., gekauft am
31./10. abzüglich — „ 150,— Diskont für 90 Tage zu 5%
gibt M. 11 850,— Tageswert am 31.10.
Der Wert des Wechsels am Bilanztage (31. Dezember) wird belehnet:
M. 12 000,-50,—
Diskont für 30 Tage zu 5%
mit M. 11 950,—
Die Buchungsposten (nach 2 a) auf den Konten sind:
Wechsel-Konto.
Ausgang
31 -/IO. Kontokorrent
t-/l. Bilanz
.. 12
Diskont-Konto.
12 /12. Schlußbilanz
12000
Verlust
Gewinn
3 t-/12. Schlußbilanz: Diskontvortrag
31 ,/10. Kontokorrent
50
150
31 ./12. Gewinn und Verlust: Gewinnanteil
des laufenden Jahres 100
150
150
l./l. Bilanz: Vortrag (Gewinnanteil
des folgenden Bilanzjahres)
50