Effektenhandel.
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Dividende) ist verständlich. Der Schlußbestand wird zum Tageswert
eingesetzt (österr. HGB.) und mit dem Devisenkurs umgerechnet;
die Kursdifferenz (95,— und 95,30) geht somit auf
Rechnung des Devisenkurses, wird ahgebucht, und erst der
schließliche Rest ist Kursgewinn an Effekten.
Wer , zwischen Effektenkurs und Effektenzinsen kontenmäßig
unterscheidet, hat bei der Einlösung von Dividendenscheinen
eine Trennung des Erträgnisses in 5 % Börsenzins *)
und Kursgewinn zu berücksichtigen. Z. B. man besitzt 10 m
Aktien zu 110 % Anschaffungspreis; die Dividende wird mit
7 % eingelöst.
Soll Aktien-Sk ontro. Haben
Kurswert
Effekten-Effekten-
Konto
zinsen
Konto)
1- l./l. Eingangs-II.
5-/4. EinlöbilanzlO/m
zu
sung des Divi-110
%
11 000
—
dendenscheines
+ 5% Jahres-7%=700,—
dazinsen
'
500
von 500,— auf
IV. Gewinn- u.
Effektenzinsen
200
500
Verlust-Kto.:
III. Schluß-Gewinn
200
500
bilanz:Bestand
11 000
500
11 200
1000
11 200
1000
Der Buchkurs nach Einlösung des Gewinnanteilscheines ist
11 000 -r- 200
rait Rücksicht auf den Kursabschlag: — 108 %.
Wäre die Dividende nur 3%, so müßten 5% (= 500,—Kr.)
dem Effektenzinsen-Konto gutgeschrieben 2 % (= 200,—), jedoch
dem Effekten - Konto belastet werden (Soll, Kurswertspalte
200, — ). Der Buchkurs wäre im Einklang mit dem Kurszuschlag
112, %.
Die Ultimogeschäfte in Effekten:
Zeitgeschäfte sind solche, bei denen die Abnahme der Wertpapiere,
die „Erfüllung“, nicht zur Zeit des Abschlusses, sondern
L ) Nach Wiener Börsenusance; nach deutscher Usance entfallen seit
üern 1. Januar 1913 die Börsenzinsen auf Aktien.