Full text: Die doppelte kaufmännische Buchhaltung

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Ultimo-Effekten. 
4. Verbuchung verkaufter, im nächsten Bilanzjahr abzuliefern 
der und gekaufter, noch zu übernehmender Effekten: 
a) Die Bank hat am 27. Dezember Ende Januar lieferbar 
50/mille Aktien zu 105 % verkauft; sie kann dieses Engagement 
in der Vermögensbilanz unberücksichtigt lassen, oder, falls der 
Gewinn (oder Verlust) bereits im Jahre seiner Entstehung ver 
rechnet werden soll, die Kaufpreisforderung aus den noch ab 
zuliefernden Wertpapieren transitorisch behandeln. 
Effekten-Konto (ohne Rücksicht auf Nebenkosten). 
1. Einkauf 100/m 
280 000 
3. Schlußbilanz: Aktiva, 31./12.1922 
2. Einkauf 50/m zu 101% 
50 500 
Bestand an eigenen Effek- 
4. Gewinn- und Verlust: 
ten 
280 000 
Gewinn 105/101 % 
2 000 
Noch abzuliefernde Elfek- 
ten 
52 500 
5. l./l. 1923 
6. 30.fl. 1923: Ablieferung 
Eingangsbilanz: 
280 000 
der verkauften Papiere. 
52 500 
5 1 
52 500 
Diese Verrechnungsweise wirkt doppelt: Der Effektenbestand 
wird gespalten in eigene Effekten und bereits verkaufte aber noch 
abzuliefernde. Und der Gewinn wird dem laufenden, d. h. dem 
Bilanzjahre des Verkaufes zugerechnet. 
b) Die Bank kauft am 26. Dezember 30/m Aktien zu 100 % 
per ultimo Januar, d. h. sie hat die Aktien Ende Januar zu über 
nehmen und zu bezahlen. Den durch Kaufvertrag erworbenen, 
aber erst zu übernehmenden Effekten steht eine in Zukunft zu 
erfüllende Kaufpreisschuld gegenüber: man kann beide weg- 
lassen. Ist der Börsenkurs der noch abzunehmenden Wert- 
Effekten-Konto. 
1. Wie früher. 
280 000 
3. Schlußbilanz, Aktiva, 31./12. 
2. Schlußbilanz: Passiva. 
Bestand: 
Noch zu übernehmende 
30 000 
280 000 + 30 000 l ) 310 000 
l./l. 1923. 
4. Eingangsbilanz 
310 000 
5. Eingangsbilanz: Vortrag 30 000 
6. 30./1. Lieferung 
30 000 
x ) Wäre der Börsenkurs etwa 98 %, so gäbe dies einen Verlust (280 000 
4- 29 400) von 600
	        
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