Full text : Die doppelte kaufmännische Buchhaltung

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Kapitalkonten.

Systematische  Verrechnung.

bß
Eh

Gegenstand  (Chronologie)

Konten
der
Aktiva

Konten  der  Schulden

Kreditoren ­


Tratten ­


Bank

Hypotheken ­


Darlehen ­


—

+

—

+

—

+

-

+

—

+

l.

a)  Anfangsbestände:  100
ß)  Veränderungen:
Wareneinkauf  auf  Kredit  .  40

+  100
+  40

40

100

2.

Tratte  des  Lieferanten  ....  40

40

3.

Bankdarlehen  gegen  Bürg-Schaft

  70

+  70

—

—

—

—

—

70

—

—

—

—

4.

Hauskauf  300,  davon  60%

+  300

—

—

—

—

—

—

—

270

—

—

1.  Hypothek,  30%  Rest-5.



kaufgeld,  10%  Anzahlung  300
Einlösung  der  Tratte  40

-  30
-  40

40

6.

Löschung  der  2.  Hypothek
durch  Barzahlung  90

-  90

—

—

—

—

—

90

—

Summen  680

1-510
-160

40

40

40

40

70

90

270

100

Saldo  =  Bestand

—

-

—

-

-

70

-

180

—

100

—

40

40

40

40

70

70

270

270

100

100

Eigenes  Kapital  ist  nicht  vorhanden,  die  Vermögensbildung  erfolgte ­
  ausschließlich  durch  Schulden.

c)  Die  Kapitalkonten  *)•
Ein  Kapitalkonto  muß  in  der  Buchführung  vorhanden  sein,
wo  Gewinne  auftreten;  es  fehlt  also  in  der  Verwaltungsbuchführung. ­

Die  Kapitalkonten  verrechnen  die  eigenen  Mittel  der  Unternehmung, ­
  die  Leistungen  des  Unternehmers:  das  Anfangskapital
und  die  Zunahme  rechts,  die  Abnahme  des  Kapitals  und  das
schließlich  vorhandene  Kapital  links.  Die  Benennung  der  Konten
ist  bei  den  einzelnen  Unternehmungsformen  verschieden.
1.  Die  Einzelunternehmung  verrechnet  das  Kapital  auf  einem
Kapitalkonto,  das  für  die  Privatentnahmen  des  Unternehmers
durch  Privatkonto  ergänzt  wird  (vgl.  15.  Abschnitt).
2.  In  der  offenen  Handelsgesellschaft  wird  jedem  Gesellschafter
ein  Kapitalkonto  und  ein  Privatkonto  eröffnet;  diese  beiden

’)  Vgl.  2.  Band;  Gewinnverteilungsgesellschaften.
            
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