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Die Bestandsbuchführung,
2. Gewinneinnahmen und Verlustausgaben, die „unmittelbaren“
Gewinne und Verluste, werden nach ihren Ursachen gruppiert
(Provisions-Konto, Unkosten-Konto usw.).
Da Kapitalminderungen auf dem Kapital-Konto links,
Verluste auf Gewinn- und Verlust-Konto links stehen, müssen
folgerichtig auch auf den Konten für die einzelnen Gewinn- und
Verlustquellen die Verluste links, die Gewinne rechts stehen.
Während des Geschäftsjahres werden Gewinne und Verluste
auf den einzelnen Sonderkarten dargestellt; beim Bücherabschluß
erfolgt die Übertragung der Überschüsse, der Nettogewinne und
-Verluste von den einzelnen Konten auf das früher angegebene
Sammel-Konto, das Gewinn- und Verlust-Konto, von wo die
endgültige Kapitalproduktion oder Kapitalkonsumtion auf die
Kapitalrechnung (bei Kapitalgesellschaften auf Bilanz-Konto)
übertragen wird. Die Darstellung des Erfolges durch Kapitalzuwachs
oder Kapitalminderung wird auf den Schluß der Abrechnungsperiode
verschoben. Dem Kapitalkonto ist als Nebenrechnung
die Gewinn- und Verlustrechnung, und diesem sind
als Nebenrechnungen die Konten der Gewinne und Verluste
untergeordnet 1 ).
Darnach würde sich die praktische Durchführung der oben
angeführten Fälle wie folgt gestalten (mit Hinweglassung der
Konten des Vermögens und der Schulden, die unverändert
bleiben) (s. Tabelle S. 71).
11. Abschnitt.
Die Verrechnungstechnik der Veränderungen in den
Teilen des Vermögens und der Schulden.
a) Reine Permutationen (Austausch von Werten ohne Gewinn
und Verlust):
1. Einkauf von Wertpapieren auf Kredit (Wertpapiere gegen
Forderung des Gebers getauscht) 5000.
2. Inkasso eines fremden Wechsels bei dem Akzeptanten.
(Wechselforderung in Bargeld umgesetzt) 1000.
l ) Über die Ertragsrechnung vgl. PricaUviitschaflslehre §§ 30, 35/36.