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Saal der Reichsbank, die Vertreter der Reichsbank und der anderen
Mitglieder der Abrechnungsstelle sin Berlin waren es im Frühjahr 1937:
21). Jeder Vertreter einer Abrechnungsfirma begibt sich an seinen Tisch,
ordnet, sofern dies noch nicht erfolgt ist, die ihm von der Hauptkaffe
oder vom Wechselbüro übergebenen Schecks, Wechsel usw. nach dem
Namen der zahlungspflichtigen Häuser, verzeichnet die Beträge einzeln
auf einem Zettel, die Endsumme auf dem „Empfangsbekenntnis"
und dem Abrechnungsbogen *). Die Papiere übergibt er mit dem
addierten Zettel den Vertretern der betreffenden Firmen. Jeder Ab
rechnungsvertreter vergleicht die Beträge der für seine Firma erhaltenen
Schecks, Anweisungen usw. mit der Aufstellung. Stimmen die einzelnen
Beträge und die Addition, dann gibt er das unterschriebene Empfangs
bekenntnis den Einlieferern zurück und trägt die Endsumme auf der
rechten Seite seines Abrechnungsbogens ein. Um V^IO spätestens ist alles
erledigt, die erste Abrechnung beendet. Die Vertreter begeben sich mit
den empfangenen Papieren nach ihren Büros, wo die Prüfung im ein-
zelnen erfolgt.
Schecks, für die keine Deckung vorhanden ist, oder deren Giros nicht
in Ordnung sind, oder Papiere, die aus irgendeinem Grunde von der
Bank nicht bezahlt wurden, werden zum Teil schon in der zweiten, um
ll 3 / 4 Uhr beginnenden Abrechnung, mit entsprechendem Vermerk versehen,
zurückgeliefert. Zum Unterschied von den neu eingelieferten Papieren
werden sie auf einem roten Formular verzeichnet, das die Überschrift
„Rücklieferung" trägt. Die morgens bei den Banken eingegangenen
Papiere (aber nur in Abschnitten von 100 RM und mehr) kommen in die
zweite Abrechnung, deren Technik sich in gleicher Weise wie die der ersten
Abrechnung gestaltet.
Um 2 Uhr nachmittags findet die letzte Zusammenkunft statt. Neue
Papiere werden nicht eingeliefert. Es erfolgt nur eine
Rückgabe der in der ersten oder zweiten Abrechnung übergebenen, nicht
in Ordnung befundenen Papiere.
Die beiden Seiten des Abrechnungsblattes werden nunmehr addiert,
und durch Subtraktion wird ermittelt, wieviel jede Firma der Gesamt-
Z Ein Abdruck der Formulare befindet sich im „Buch des Kaufmanns",
7. Ausl., Band II S. 374 ff.