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t i g Kontokorrentkonten meist auch dann, wenn sie dauernd Kreditsalden
aufweisen. Bei solchen Konten und bei Konten, die bald ein Guthaben,
bald eine Schuld aufweisen, wird oft eine Umsatzprovision ( l / 2 -—1 °/ 0 o) von
der größeren Seite gerechnet, wobei Posten, auf die bereits Provision ge
rechnet worden ist, z. B. auf Effektengeschäfte, mitunter „franco" ge
stellt werden, d. h. provisionsfrei bleiben. Für Blankokredite wird
eine Vorschuß Provision — berechnet vom Durchschnittssaldo *) oder vom
höchsten Debetsaldo im Monat — in Ansatz gebracht.
Um die Zinszahlen (Nummern) zu erhalten, wird das durch 100 dividierte
Kapital mit der Anzahl der Tage multipliziert. Demnach ergibt (vgl. Debet
seite des Beispiels I):
10.00x87 — 870 Zinszahlen
6.00x70 — 360
12.00x36 — 420
20.00 x 10 = 200
Ts beträgt die Summe der Zinszahlen
auf der Debetseite 1840
auf der Kreditseite ...... 1669
Der Zinszahlensaldo ist somit . . 181.
Damit beide Seiten gleiche Summen der Zinszahlen aufweisen (balancieren),
wird der Zinszahlensaldo (181) auf die Seite gesetzt, die weniger Zinszahlen
ergibt, in unserem Beispiele also auf die Kreditseite. Die Zinsen von 181
Zinszahlen zu 6«/ 0 (RM 3.—) werden Fritz Techner in Stralsund belastet,
da die Debetseite eine größere Zinszahlensumme als die Kreditseite aufweist.
Um den Kapitalsaldo zu erhalten, ist die kleinere Seite von der größeren
abzuziehen. Es beträgt die Summe des Kapitals
auf der Debetseite .... RM 4716
auf der Kreditseite .... „ 2300
Der Saldo RM 2416
wird auf die schwächere Seite gesetzt und in neuer Rechnung auf der Debetseite
vorgetragen. i)
i) Der Durchschnittssaldo wird auf Grund der Zinszahlcn berechnet.
Die Formel lautet: Kapital— 3>"szahl x 100 _ Also: 27 000 Kredit-
u Tage ldes Zeitraums) 1
Zinszahlcn in einem Semester besagen, daß das Durchschnittsguthaben
27 000 X 100 _ 15 000 RU. betragen hat.
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