468
Vertreter sSubstitut) — in den Maklerschranken sdas sind etwa
l 1 / 2 Meter hohe Holzbalustraden) haben sie ihre festen Plätze und Tische —•
unter Wiederholung des Auftrags, in sein Börsenbuch ein, das so viele
Ausschnitte enthält, als der Makler Papiere handelt. Auf die linke Seite
kommen die Verkaufsaufträge salso seine Käufe), rechts die Kaufauf
träge. Jede Seite enthält zwei Spalten: in der einen werden die limitier
ten Aufträge, in der anderen die Aufträge, die ohne Angabe einer Preis
grenze erteilt sind, notiert.
Da, wie erwähnt, immer je zwei Kursmakler dieselben Wertpapiere handeln,
so geben Banken und Bankiers in der Regel die Aufträge während der Dauer
eines Monats abwechselnd einem der beiden Kursmakler der Gruppe.
Die Makler jeder Gruppe nehmen die Werte, die sie handeln, nachein
ander durch. Angenommen, der eine Makler der Gruppe hätte für ein
Wertpapier folgende Aufträge:
Verkauf:
Kauf:
160 000 RM zu 142%
20 000 RM zu 142,50%
120 000 RM bestens
140 000 RM zu 1420/ 0
80 000 RM bestens
Zum Kurse von 142 % können sämtliche Kauf auftrüge zur Aus
führung gelangen. Derjenige, der den Auftrag erteilt hat, die Papiere
nicht über 142,50% zu kaufen, erhält sie sogar 0,50% unter seinem Limit-
Da den Verkaufs auftrügen von 280 000 RM nur Käufe im Be
trage von 240 000 RM gegenüberstehen, so finden 40 000 RM keine Kom
pensation.
Lauten nun die Limite des anderen Maklers der Gruppe:
Verkauf:
Kauf:
60 000 RM zu 141,50 o/ 0
140 000 RM bestens
100 000 RM zu 141,75%
160 000 RM zu 142%
100 000 RM zu 142%
d. h. hat er per Saldo 40 000 RM mehr zu kaufen als zu verkaufen, \°
kompensieren sich diese 40 000 RM mit den zu verkaufenden 40 000
des anderen Maklers. Der Kurs wird also 142 °/„-