Full text : Oekonomik der Transformationsperiode

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die  Ursache  davon  zu  begreifen.  Schon  der  Prozeß  der  erweiterten ­
  negativen  Reproduktion  während  des  imperialistischen
Krieges  untergrub  die  Basis  des  Austausches,  indem  er  die
Menge  der  Produkte,  die  von  der  Stadt  hinausgeschleudert
wurden,  d,  h.  das  von  der  Landbevölkerung  benötigte  reale  Produkten- ­
  Aequivalent,  auf  ein  Minimum  herabsetzte.  Mit  dem  Zusammenbruch ­
  des  kapitalistischen  Produktionsapparates  erstarrt
der  Prozeß  der  Produktion  fast  vollkommen:  man  lebt  von  den
alten  Vorräten,  den  Ueberresten,  die  vom  Kriege  gerettet  worden
sind  und  die  das  Proletariat  geerbt  hat.  Das  Geld,  das  in  „normalen“ ­
  Zeiten  als  Selbstwert  erschien,  entpuppt  sich  endgültig  als
Vermittlungszeichen  ohne  selbständigen  Wert,  Für  die  Personen,
die  über  die  Massen  der  landwirtschaftlichen  Produkte  zu  verfügen ­
  haben,  geht  also  fast  jede  Stimulanz  zur  Ablieferung  der
Produkte  in  die  Stadt  verloren.  Die  Wirtschaft  der  Gesellschaft
zerfällt  in  zwei  autonome  Sphären:  die  hungernde  Stadt  und  das
flache  Land,  das  —  ungeachtet  der  teilweisen  Zerstörung  der
Produktivkräfte  —  über  ziemlich  große  Vorräte  von  „Ueberschüssen“
  verfügt,  für  die  der  Absatz  fehlt.  Der  Zerfall  des  ganzen ­
  gesellschaftlichen  Produktionssystems  erreicht  seinen  Gipfelpunkt. ­
  Diese  Phase  der  „ökonomischen  Geschichte  der  Gesellschaft“ ­
  drückt  sich  in  der  Aussonderung  der  zwei  Hauptgattungen
der  gesellschaftlichen  Arbeit  aus  —  ein  Umstand,  bei  dem  eine
weitere  Existenz  der  Gesellschaft  unmöglich  wird.
Doch  bevor  wir  zur  Untersuchung  der  Bedingungen  des
neuen  Gleichgewichtes  übergehen,  müssen  wir  jene  Grundformen
untersuchen,  die  der  Zusammenbruch  des  kapitalistischen  Systems
innerhalb  des  „flachen  Landes“  selbst  annimmt.
Hier  fällt  sofort  folgender  Satz  auf:  bei  einer  relativen  Stabilität ­
  des  „flachen  Landes“  und  dem  Vorhandensein  einer  beträchtlichen ­
  Produktenmasse  muß  sich  der  Zerfallsprozeß  in  den  Beziehungen ­
  innerhalb  der  landwirtschaftlichen  Produktion  be ­
            
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