Bauerntums überhaupt und seiner Verteilung auf die verschie
denen Kategorien, Das zweite Moment erzeugt eine viel größere
Menge von Reibungen innerhalb der Organisation; der Prozeß
der Selbsterziehung des Proletariats geht langsamer,
Was das Gleichgewicht in der übrigen Sphäre der landwirt
schaftlichen Produktion betrifft, so hat es die Tendenz, einzu
treten auf der Basis einer ausgleichenden Umteilung des Grund
und Bodens als Ausgangspunkt der Entwicklung. Es ist evident,
daß dieser Zustand, unabhängig genommen von der Entwicklung in
den Städten, den Ansporn zu einem neuen kapitalistischen Kreis
lauf „amerikanischen“ Schlages abgeben müßte. Diese Möglich
keit fällt jedoch bei der Liquidierung der Warenwirtschaft in
der Stadt und der sozialistischen Organisation der Industrie weg.
Die unvermeidliche Folge der Diktatur des Proletariats ist also
ein latenter oder mehr oder minder offener Kampf zwischen
der Organisierungstendenz des Proletariats und der anarchischen
Tendenz in der Warenproduktion von seiten des Bauerntums.
In welchen Formen kann jedoch der organisierende Einfluß
der proletarischen Stadt festgestellt werden? Und wie kann ein
neues Gleichgewicht zwischen Stadt und Land erreicht werden?
Offenbar kann der reale Prozeß des „Stoffwechsels“ zwischen
Stadt und Land allein als feste und sichere Basis für den ent
scheidenden Einfluß der Stadt dienen. Die Erneuerung des Pro
duktionsprozesses in der Industrie, die Wiederherstellung der
Industrie in sozialistischer Form bildet also die notwendige Be
dingung für ein mehr oder weniger rasches Hineinziehen des
Dorfes in den Organisierungsprozeß,
Da aber die Wiedergeburt der Industrie selbst von einem
Zufluß der Lebensmittel in die Städte bedingt ist, so ergibt sich
daraus die absolute Notwendigkeit dieses Zuflusses um jeden
Preis. Dieses minimale „Gleichgewicht“ kann bloß erreicht wer
den a) auf Kosten eines Teils der in den Städten übrig ge-
WO