Full text: Festschrift zum 25jährigen Bestehen des Verbandes deutscher Chokolade-Fabrikanten

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ausgezeichnet wurde. Sein Amtsnachfolger ist Stollwerck-Köln ge 
worden, der dem Verbände an dieser Stelle noch recht lange Jahre er 
halten werden möge. 
Stellvertretender Vorsitzender ist von Gründung des Verbandes an 
bis zu seinem am 14. November 1900 erfolgten Tode Hauswaldt- 
Magdeburg gewesen. Was der Verband diesem Btann zu danken und 
was er an ihm verloren hat, darüber sei auf den ihm gewidmeten Nach 
ruf verwiesen.*) 
Geschäftsführer. 
Wie bereits weiter oben erwähnt, war als eigentlicher Schöpfer des 
Verbandes der damalige Handelskammersekretär I)r. Landgraf in Stutt 
gart anzusehen. Derselbe übernahm die Geschäftsleitung und behielt auch 
solche noch bei, als er als Syndikus der Handelskammer zu Mannheim 
nach dieser Stadt übersiedelte. Dem Verbände bleibt es in dankbarer 
Erinnerung, daß er bis 1890 die Geschäfte geleitet hat und gereichte es 
demselben zu besonderer Genugthuung, Di-. Landgraf, als er den Wunsch 
aussprach, von seinem Amte zurückzutreten, zu seinem ersten Ehrenmitglied e 
zu ernennen. 
Die Geschäftsleitung ging in die Hände des Handelskammersekretärs 
(jetzt Syndikus) P. Schulze-Dresden über, dessen Umsicht und Arbeits 
kraft der Verband noch heute zu schätzen hat. — Nachdem derselbe au die 
erste Stelle des Kammersekretariats gerückt war, namentlich aber die Ver 
bandsgeschäfte sich in fortgesetztem Wachsen befanden, machte sich die An 
stellung eines Assistenten in der Person des Dr. phil. Kuntze Mitte 
März 1899 nöthig, wobei es zugleich möglich wurde, für ein. längst ge 
fühltes Bedürfniß, nämlich die Erledigung der Geschäfte in einem eigenen 
Lokal, Vorkehrung zu treffen. Leider war das Wirken des Dr. Kuntze, 
der sich sehr rasch in seine neue Thätigkeit eingearbeitet hatte, nur ein sehr 
kurzes, indem er am 1. April 1901 in ein anderes volkswirthschaftliches 
Arbeitsgebiet eintrat. Seine Stellung wurde von Dr. Stresemann 
übernommen. 
Das weitere Organ ist der 
Vrrbandstag, 
welcher als „ordentlicher" alljährlich, außerdem aber uvch als „außerordent 
licher" auf Antrag von mindestens einem Drittheil der Mitglieder, ab 
zuhalten ist. Es haben Verbandstage, wie nachstehend aufgeführt, statt 
gefunden. 
■*) M. I. XXL 3.
	        
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