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Vom Standpunkt des kapitalistischen Systems als Ganzes
spielen sie eine positive Rolle, insofern sie das System nicht
zum Zusammenbruch führen.
Im allgemeinen gesprochen, kann man sowohl die Krisen
als auch die Konkurrenz von drei Standpunkten aus betrachten:
vom Standpunkt jener Kettenglieder des Reproduktionsprozesses,
da eine Herabsetzung der Produktivkräfte stattfindet;
vom Standpunkt der Reproduktion des betreffenden
Produktionssystems, da ein vorübergehender Rückgang der
Produktivkräfte selbst die Bedingung ihrer weiteren fortschrittlichen
Bewegung bildet; vom Standpunkt des Zusammenbruchs
des alten Systems und einer gesellschaftlichen Transformation,
da das alte System durch seine Widersprüche gesprengt wird
und die Unkosten des Zusammenbruches sich in Unkosten der
Revolution verwandeln.
Diese Unkosten der Revolution kann man ihrerseits betrachten
entweder sub specie jener Kreisläufe der Reproduktion,
da eine Zerstörung der materiellen Produktivkräfte stattfindet,
oder sub specie des Ueberganges zu einer neuen, produktiveren
gesellschaftlichen Struktur, die den Widerspruch
zwischen der Entwicklung der Produktivkräfte und den
„Fesseln" in ihrer Struktur beseitigt. Daß ein Uebergang zu
einer neuen Struktur, die eine neue „Entwicklungsform“ der
Produktivkräfte darstellt, ohne ein vorübergehendes Sinken
der Produktivkräfte undenkbar ist, müßte an und für sich klar
sein, Und die Erfahrung aller Revolutionen, die gerade vom
Standpunkt der Entwicklung der Produktivkräfte eine gewaltige
positive Bedeutung hatten, zeigt, daß diese Entwicklung
um den Preis einer mitunter ungeheuerlichen Ausräubung und
Zerstörung dieser Kräfte erkauft wurde. Anders ist es auch
unmöglich, insofern von der Revolution die Rede,ist,*) Denn
*) Bekannt sind die Zerstörungen, die der Bürgerkrieg in Amerika angerichtet
hat, ein Krieg, der einen gewaltigen Anstoß zur Entwicklung