Full text : Oekonomik der Transformationsperiode

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Bruch  der  alten  Beziehungen  und  ihres  Umbauens  auf  neue  Art,
Und  dennoch  bildet  gerade  vom  Standpunkt  der  Entwicklung
der  Produktivkräfte  die  proletarische  Revolution  eine  objektive
Notwendigkeit,  Diese  objektive  Notwendigkeit  ist  dadurch
gegeben,  daß  die  ökonomische  Hülle  unvereinbar  geworden  ist
mit  der  Entwicklung  der  Produktivkräfte.  Die  Weit  produktiv*
krähe  vertragen  sich  nicht  mit  der  staatlich-nationalen  Struktur
der  Gesellschaft,  und  der  Widerspruch  wird  durch  Krieg  „gelöst".
Der  Krieg  selbst  wird  unvereinbar  mit  der  Existenz  der  grundlegenden ­
  Produktivkraft  —  der  Arbeiterklasse  —,  und  der
Widerspruch  kann  gelöst  —  wirklich  gelöst  —  werden  nur  durch
die  Revolution.")
Allein  die  Arbeiterklasse,  die  grundlegende  Produktivkraft
der  Gesellschaft,**)  kann  diese  Gesellschaft  retten  und  den  Anstoß ­
  zu  ihrer  Weiterentwicklung  geben.  Aber  sie  kann  es  nur
tun  um  den  Preis  von  Opfern,  die  unvermeidlich  durch  den
Widerstand  der  gesprengten  kapitalistischen  „Hülle“  hervorgerufen ­
  werden,  die  sich  in  der  kapitalistischen  Bourgeoisie
personifiziert,***)  Die  Höhe  der  Unkosten  der  proletarischen
*)  Gen.  L.  Kritzmann  (Vergl.  seinen  Artikel:  „Die  Entwicklung  der
Produktivkräfte  und  die  Diktatur  des  Proletariats"  im  Sammelbuch;  „Zwei
Jahre  Diktatur  des  Proletariats",  russisch,  S.  70)  sagt  vollkommen  richtig:
„Aber  das  Proletariat  unterscheidet  sich  von  anderen  Produktivkräften
(Maschinen,  Materialien  usw.)  dadurch,  daß  cs  die  drohende  Zerrüttung  mit
Empörung  beantwortet.  Die  Zeit  der  Krise  ist  eine  Zeit  des  Erwachens  der
revolutionären  Empörung  im  Proletariat.  Die  Revolution  des  Proletariats
selbst  ist  nichts  anderes  als  die  Gegenwirkung  des  Proletariats  gegen  das
Bestreben  der  Bourgeoisie,  durch  Zerstörung  seiner  Arbeitskraft  die  Vergeudung ­
  und  die  Untätigkeit  der  ihr  gehörenden  Kräfte  zu  verringern,  die
Krise  zu  liquidieren,  die  von  der  Anarchie  der  kapitalistischen  Produktionsweise ­
  erzeugt  wurde.”  (Kursiv  von  uns.  N.  B.)
*')  Vergl.  Karl  Marx:  „Das  Elend  der  Philosophie"  S.  163:  „Von  allen
Produktionsinstrumenten  ist  die  größte  Produktivkraft  die  revolutionäre
Klasse  selbst.  Die  Organisation  der  revolutionären  Elemente  als  Klasse  setzt
die  fertige  Existenz  aller  Produktivkräfte  voraus,  die  sich  überhaupt  im
Schoß  der  alten  Gesellschaft  entfalten  konnten."
***)  Von  diesem  Standpunkt  aus  ist  es  absolut  sinnlos,  die  Arbeiter-
            
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