Full text : Oekonomik der Transformationsperiode

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dieser  Gesellschaft,  denn  in  Wirklichkeit  zwang  die  Monopolisierung ­
  der  Produktionsmittel  durch  die  Kapitalisten  die  Arbeiter,
ihre  Arbeitskraft  zu  verkaufen.  Diese  „Freiheit“  lief  auf  folgendes ­
  hinaus;  erstens  auf  eine  relative  Möglichkeit  der  Wahl  seines
Herrn  (Uebergang  von  einem  Betrieb  zu  einem  anderen)  die
Möglichkeit,  „abzugehen“  und  „entlassen“  zu  werden;  zweitens
verstand  man  unter  dieser  „Freiheit“  die  Konkurrenz  unter  den
Arbeitern  selbst.  In  dieser  letzteren  Bedeutung  wurde  die  „Freiheit ­
  der  Arbeit“  zum  Teil  schon  in  der  Periode  des  Kapitalismus
von  den  Arbeiterorganisationen  überwunden,  als  die  Gewerkschaften ­
  zum  Teil  die  Konkurrenz  der  Arbeiter  untereinander
aufhoben,  indem  sie  sie-  vereinigten,  die  zersplitterten  Teile  der
Klasse  organisierten,  sie  zusammenschlossen  und  sie  in  ihrem
Kampfe  gegen  die  Kapitalistenklasse  stärker  machten.  Die
Gewerkschaften  stellten  die  Forderung  auf,  daß  nur  Mitglieder
der  Verbände  in  die  Betriebe  zugelassen  werden;  sie  verhängten
den  Boykott  (d.  h.  wandten  Gewalt  an)  über  die  Streikbrecher,
diese  lebendige  Verkörperung  der  bürgerlichen  „Freiheit  der
Arbeit“  usw.  Unter  der  Diktatur  des  Proletariats  fällt  die  Frage
nach  dem  „Herrn“  fort,  da  die  „Expropriateure  expropriiert"
sind.  Andererseits  äußern  sich  die  Ueberbleibsel  der  Unorganisiertheit,
  Unsolidarität,  des  Individualismus,  der  Zunftbeschränkung, ­
  der  Laster  der  kapitalistischen  Gesellschaft  in  dem
Verkennen  der  allgemein  proletarischen  Aufgaben,  die  ihren
konzentrierten  Ausdruck  erhalten  in  den  Aufgaben  und  Forderungen ­
  der  Sowjetdiktatur,  des  Arbeiterstaates,  Da  diese  Aufgaben ­
  um  jeden  Preis  bewältigt  werden  müssen,  so  ist  begreiflich, ­
  daß  vom  Standpunkt  des  Proletariats,  gerade  im  Namen  der
tatsächlichen  und  nicht  fiktiven  Freiheit  der  Arbeiterklasse,  eine
Aufhebung  der  sogenannten  „Arbeitsfreiheit"  erheischt  wird.
Denn  die  letztere  verträgt  sich  nicht  mit  der  regelmäßig  organisierten ­
  „Planwirtschaft“  und  einer  entsprechenden  Verteilung
            
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