Full text: Oekonomik der Transformationsperiode

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nisation des kapitalistischen Systems streift, müssen wir auch 
die Syndikate der staatskapitalistischen Trusts erwähnen, jene 
eigentümlichen Syndikate „zweiter Ordnung“, die die staats 
kapitalistischen Trusts zu ihren Bestandteilen haben. Dazu ge 
hören z. B. die „Staatskoalitionen“ oder der „Völkerbund“. Die 
Voraussetzungen für diese Organisationen wurden durch die 
finanzkapitalistischen Verbindungen und die Gesamtsumme der 
gegenseitigen „Beteiligung“ gegeben. Der Krieg verstärkte den 
Prozeß dieser losen Syndizierung der staatskapitalistischen 
Trusts; die interalliierten Arbeiterkonferenzen waren unter 
anderem ein Ausdruck der gleichen Tendenz. Hier überschreiten 
die Tendenzen zur Organisation die Grenzen des einzelnen 
Staates. Folglich hat der Organisationsprozeß in diesen Ver 
suchen der kapitalistischen Welt seinen höchsten Ausdruck 
gefunden. 
Alle diese Prozesse vollzogen sich unter Bedingungen der 
ungeheuerlichen Vernichtung der Produktivkräfte. Die Um 
gestaltung der Struktur wurde von einem Rückgang der Produk 
tivkräfte begleitet. Daraus ergab sich letzten Endes der unver 
meidliche Zusammenbruch des ganzen Systems, Es wäre also 
unsere Aufgabe, die grundsätzlichen Einflüsse des Zerstörungs 
prozesses zu untersuchen. 
Unter den Produktivkräften der Gesellschaft werden wir 
die Gesamtheit der Produktionsmittel und der Arbeitskräfte ver 
stehen. Das wird also die Gesamtheit der Maschinen aller Art, 
der Rohstoffe, Brennmaterialien usw, in natura einerseits, 
und die Gesamtheit der Arbeitskräfte aller Art in natura 
(die Arbeitskräfte der Metallarbeiter, der Techniker, der Textil 
arbeiter usw., d. h, die Arbeitskräfte verschiedenen konkreten 
Charakters und verschiedener Qualifikation, andererseits sein.*) 
*) Man kann nicht, wie es Maslow („Agrarfrage" Band 1; „Theorie der 
Entfaltung der Volkswirtschaft” und andere Arbeiten) in seiner Definition
	        
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