39
nisation des kapitalistischen Systems streift, müssen wir auch
die Syndikate der staatskapitalistischen Trusts erwähnen, jene
eigentümlichen Syndikate „zweiter Ordnung“, die die staatskapitalistischen
Trusts zu ihren Bestandteilen haben. Dazu gehören
z. B. die „Staatskoalitionen“ oder der „Völkerbund“. Die
Voraussetzungen für diese Organisationen wurden durch die
finanzkapitalistischen Verbindungen und die Gesamtsumme der
gegenseitigen „Beteiligung“ gegeben. Der Krieg verstärkte den
Prozeß dieser losen Syndizierung der staatskapitalistischen
Trusts; die interalliierten Arbeiterkonferenzen waren unter
anderem ein Ausdruck der gleichen Tendenz. Hier überschreiten
die Tendenzen zur Organisation die Grenzen des einzelnen
Staates. Folglich hat der Organisationsprozeß in diesen Versuchen
der kapitalistischen Welt seinen höchsten Ausdruck
gefunden.
Alle diese Prozesse vollzogen sich unter Bedingungen der
ungeheuerlichen Vernichtung der Produktivkräfte. Die Umgestaltung
der Struktur wurde von einem Rückgang der Produktivkräfte
begleitet. Daraus ergab sich letzten Endes der unvermeidliche
Zusammenbruch des ganzen Systems, Es wäre also
unsere Aufgabe, die grundsätzlichen Einflüsse des Zerstörungsprozesses
zu untersuchen.
Unter den Produktivkräften der Gesellschaft werden wir
die Gesamtheit der Produktionsmittel und der Arbeitskräfte verstehen.
Das wird also die Gesamtheit der Maschinen aller Art,
der Rohstoffe, Brennmaterialien usw, in natura einerseits,
und die Gesamtheit der Arbeitskräfte aller Art in natura
(die Arbeitskräfte der Metallarbeiter, der Techniker, der Textilarbeiter
usw., d. h, die Arbeitskräfte verschiedenen konkreten
Charakters und verschiedener Qualifikation, andererseits sein.*)
*) Man kann nicht, wie es Maslow („Agrarfrage" Band 1; „Theorie der
Entfaltung der Volkswirtschaft” und andere Arbeiten) in seiner Definition